Bulgarien ergreift 'Schengen'-Maßnahmen: Zusätzliche Vorkehrungen an der türkischen Grenze
Vor dem teilweisen Beitritt Sofias zum Schengen-Raum am 31. März wird die Zahl der Einsatzkräfte an der Grenze zwischen Bulgarien und der Türkei verdreifacht.
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Wie die deutsche Nachrichtenagentur DPA berichtet, haben Probleme mit illegalen Grenzübertritten dazu geführt, dass die Europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache (Frontex) 500 zusätzliche Beamte entsendet, um die Migrationslage besser zu bewältigen.
Der Sachverhalt wurde auch vom Frontex-Direktor Hans Leijtens bestätigt.
Trotz eines 234 Kilometer langen Metallzauns, der einen Großteil der bulgarischen Grenze zur Türkei abdeckt, sowie weiterer beidseitiger Sicherheitsvorkehrungen kommt es weiterhin zu illegalen Grenzübertritten.
RÜCKGANG VON 80 PROZENT
Frontex-Exekutivdirektor Hans Leijtens erklärte jedoch kürzlich, dass die Zahl der Versuche, die bulgarisch-türkische Grenze illegal zu überqueren, im Vergleich zum Vorjahr um etwa 80 Prozent zurückgegangen sei.
Leijtens machte diese Angaben während eines Besuchs in Bulgarien, bei dem er vom bulgarischen Innenminister Kalin Stojanow begleitet wurde.