Bundesweite Ermittlungen gegen New Yorks Bürgermeister Eric Adams: Zusammenarbeit mit der Türkei wird untersucht
Der New Yorker Bürgermeister Eric Adams sieht sich im Rahmen bundesweiter Korruptionsermittlungen einer zunehmenden Prüfung gegenüber. Die Untersuchung prüft, ob Adams mit der türkischen Regierung zusammengearbeitet hat, um illegal Wahlkampfspenden aus ausländischen Quellen zu erhalten.
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Der New Yorker Bürgermeister Eric Adams, der vor drei Jahren gewählt wurde, um die bevölkerungsreichste Stadt der USA zu regieren, sieht sich im Zuge zahlreicher bundesweiter Korruptionsermittlungen einer wachsenden Prüfung gegenüber.
Wie Deniz Kıryazı von T24 berichtet, ist Adams der erste Bürgermeister in der Geschichte der Stadt, der während seiner Amtszeit angeklagt wurde, auch wenn seine Schuld noch nicht rechtskräftig festgestellt ist. Er erklärte dazu:
"Ich wusste immer, dass ich zur Zielscheibe werden würde, wenn ich für die New Yorker einstehe, und das bin ich geworden. Ich bin unschuldig und werde mit all meiner Kraft und Seele dagegen ankämpfen."
In einem veröffentlichten Video betonte Adams, dass er bis zum Ende gegen die Vorwürfe kämpfen werde. Er erklärte, im Amt bleiben zu wollen, und bat die Einwohner New Yorks um "Gebete und Geduld".
VERDACHT AUF ZUSAMMENARBEIT MIT DER TÜRKEI
Eine der gegen Adams eingeleiteten Ermittlungen prüft, ob sein Wahlkampfteam mit der türkischen Regierung zusammengearbeitet hat, um illegal Wahlkampfspenden aus ausländischen Quellen zu erhalten.
Während elektronische Geräte von Adams beschlagnahmt wurden, führte das FBI im Rahmen der Ermittlungen eine Durchsuchung in einem Haus in Brooklyn durch, das Brianna Suggs, der leitenden Spendensammlerin von Adams, gehört.
Im Zuge der Ermittlungen wird zudem untersucht, ob Adams Druck auf den Feuerwehrkommissar der Stadt ausgeübt hat, um den Bau eines neuen Gebäudes zu genehmigen, in dem sich das in New York ansässige Türkevi befinden sollte, obwohl es zuvor Sicherheitsbedenken gegeben hatte.