CDU-Chef Merz: 'Wir können einen Wirtschaftsraum mit der Türkei schaffen'
Der Vorsitzende der Christlich Demokratischen Union (CDU), Friedrich Merz, erklärte: „Wir können schrittweise einen gemeinsamen Wirtschaftsraum mit der Türkei schaffen“, und äußerte sich zudem kritisch gegenüber US-Präsident Donald Trump.
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Der deutsche CDU-Chef und Kanzlerkandidat Friedrich Merz hat vor den Folgen der weitreichenden Zollentscheidungen von US-Präsident Donald Trump gewarnt.
Merz sagte: „Die Politik von Präsident Trump erhöht das Risiko, dass die nächste Finanzkrise früher kommt als erwartet. Die Globalisierung ist in ihren Grundfesten erschüttert, und das trifft Deutschland stärker als fast jedes andere Land.“
Wie aus einem Bericht von Artı49 hervorgeht, betonte Merz, er wolle bei seinem ersten Besuch in Washington deutlich machen, dass Europa eine politische Einheit sei, die handlungsfähig und bereit sei. „Nur so können wir Respekt gewinnen“, so Merz.
CDU-Chef Friedrich Merz äußerte sich zudem offen für den Import weiterer Rohstoffe aus den USA. „Wir brauchen Gas, auch amerikanisches Gas“, sagte Merz, fügte jedoch hinzu: „Wir müssen aber immer mehrere Lieferanten haben und dürfen uns nicht von einem einzigen Lieferanten abhängig machen.“
Merz erklärte: „In Ländern wie Kanada, Mexiko, Indien, Japan, Südkorea, der gesamten südostpazifischen Region, Australien und Neuseeland liegen große Chancen für uns.“
BETONUNG DER TÜRKEI
CDU-Chef Merz erklärte: „Wir können auch ohne eine Vollmitgliedschaft in der Europäischen Union schrittweise einen gemeinsamen Wirtschaftsraum mit Großbritannien, Norwegen, der Schweiz und der Türkei schaffen.“