China führt neue Beschränkungen für Online-Spiele ein
Die chinesische Regierung schränkt die Zeit und das Geld ein, die für Online-Spiele aufgewendet werden können. Den Entwurfsregeln zufolge müssen Online-Spieleanbieter Beschränkungen für In-Game-Käufe, tägliche Logins und die im Spiel verbrachte Zeit einführen. Diese Maßnahmen könnten Chinas größte Online-Spieleanbieter negativ beeinflussen.
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China hat neue Vorschriften angekündigt, um die Zeit und das Geld, die für Online-Spiele aufgewendet werden, zu kontrollieren. Den von der Nationalen Presse- und Publikationsverwaltung (NPPA) veröffentlichten Entwurfsregeln zufolge werden Online-Spieleanbieter dazu verpflichtet, Beschränkungen für In-Game-Käufe, tägliche Logins und die im Spiel verbrachte Zeit einzuführen. Ziel dieses Schrittes ist es, "irrationale Ausgabengewohnheiten" unter Kontrolle zu bringen.
Die chinesische Regierung behält sich zudem das Recht vor, Spielinhalte zu verbieten, die "die nationale Sicherheit gefährden" oder "dem nationalen Ansehen und den Interessen schaden". Diese neuen Vorschriften könnten große Unternehmen der Online-Spielebranche, insbesondere wichtige Akteure wie Tencent und NetEase, beeinträchtigen.
Online-Spiele in China bilden den weltweit größten Markt für Online-Spiele mit 668 Millionen Online-Nutzern im Land. Es wurde erwartet, dass der Umsatz aus Online-Spielen im Jahr 2023 ein Niveau von 303 Milliarden Yuan (42,8 Milliarden Dollar) erreichen würde. Es wird jedoch prognostiziert, dass die neuen Beschränkungen zu Einnahmeverlusten in der Branche führen könnten. Diese Regelungen kommen zusätzlich zu den Maßnahmen aus dem Jahr 2021, die die Zeit für Online-Spiele für unter 18-Jährige begrenzten.