China reicht Beschwerde gegen Kanada bei der Welthandelsorganisation ein
China hat bei der Welthandelsorganisation (WTO) Beschwerde gegen Kanada eingereicht, da das Land zusätzliche Zölle auf importierte Elektrofahrzeuge, Stahl und Aluminiumprodukte als „protektionistisch“ einstuft. China argumentiert, dass dieser Schritt gegen internationale Handelsregeln verstößt, und betonte, dass es Maßnahmen zum Schutz der Rechte seiner Unternehmen ergreifen werde.
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China hat bei der Welthandelsorganisation (WTO) Beschwerde gegen Kanada eingereicht, nachdem das Land zusätzliche Zölle auf importierte Elektrofahrzeuge sowie Stahl- und Aluminiumprodukte eingeführt hat.
In einer Erklärung des chinesischen Handelsministeriums wurde das „einseitige und protektionistische“ Verhalten Kanadas als Verstoß gegen internationale Wirtschafts- und Handelsregeln bezeichnet und mitgeteilt, dass diesbezüglich eine Beschwerde bei der WTO eingereicht wurde.
In der Erklärung hieß es weiter, Kanada habe sich trotz der Einwände und Überzeugungsversuche zahlreicher Parteien dafür entschieden, den einseitigen Schritten eines bestimmten Landes (USA) zu folgen. China betonte, dass es die notwendigen Maßnahmen ergreifen werde, um die legitimen Rechte und Interessen seiner Unternehmen zu schützen.
Die kanadische Regierung unter Premierminister Justin Trudeau hatte angekündigt, ab dem 1. Oktober einen Zollsatz von 100 Prozent auf Elektrofahrzeuge aus China sowie ab dem 15. Oktober einen Zollsatz von 25 Prozent auf Aluminium- und Stahlprodukte zu erheben. Damit hat Kanada für diese Produkte die gleichen Zollsätze wie die USA festgelegt.
China hatte bereits am 27. September angekündigt, eine Untersuchung wegen „Diskriminierung“ gegen die zusätzlichen kanadischen Zölle eingeleitet zu haben.