China ruft EU zu 'Vertrauen' auf
Anlässlich des 50. Jahrestages der Aufnahme diplomatischer Beziehungen hat der chinesische Staatspräsident Xi Jinping die Europäische Union (EU) dazu aufgerufen, durch die Förderung von gegenseitigem Vertrauen und Offenheit zu globalem Frieden, Stabilität und Wohlstand beizutragen.
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Wie das chinesische Außenministerium mitteilte, tauschte Staatspräsident Xi anlässlich des Jahrestages Glückwunschbotschaften mit dem Präsidenten des Europäischen Rates, Antonio Costa, und der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, aus.
In seiner Botschaft betonte Xi, dass China und die EU zwei große Mächte seien, die die Multipolarität in der Welt fördern, zwei große Märkte, die die Globalisierung unterstützen, und zwei große Zivilisationen, die kulturelle Vielfalt verteidigen.
Xi erklärte, dass sich die Beziehungen zwischen China und der EU im Laufe der Zeit zu einer der einflussreichsten bilateralen Beziehungen der Welt entwickelt hätten und einen Beitrag zu globalem Frieden und Entwicklung leisteten. Er betonte, dass diese Beziehung über den gegenseitigen Nutzen hinaus "die Welt erhelle".
Xi forderte beide Seiten dazu auf, am Multilateralismus festzuhalten, Gleichheit und Gerechtigkeit zu verteidigen, sich gegen Unilateralismus und Tyrannei zu stellen sowie eine gleichberechtigte und geordnete multipolare Welt und eine inklusive wirtschaftliche Globalisierung aufzubauen. In diesem Sinne rief er dazu auf, das gegenseitige Verständnis, Vertrauen und die Offenheit zu stärken sowie Differenzen und Reibungspunkte angemessen zu behandeln.
Es fällt auf, dass der Appell des chinesischen Staatschefs in eine Zeit fällt, in der die Handelsspannungen aufgrund der Zollpolitik während der neuen Amtszeit von US-Präsident Donald Trump zunehmen und dessen außenpolitische Ausrichtung die Beziehungen zu den europäischen Verbündeten sowie das transatlantische Bündnis schwächt.