China zur Lage in Syrien: Volk sollte Entscheidungen unabhängig treffen

Der chinesische Außenminister Wang Yi hat sich zu den Entwicklungen in Syrien geäußert. Er rief dazu auf, dem syrischen Volk zu ermöglichen, seine Entscheidungen unabhängig zu treffen.

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Der chinesische Außenminister Wang Yi hat in einer Erklärung zu Syrien dazu aufgerufen, dem syrischen Volk zu ermöglichen, seine Entscheidungen unabhängig zu treffen.

Der chinesische Außenminister Wang Yi erklärte, man unterstütze die schnellstmögliche Wiederherstellung des Friedens in Syrien nach dem Sturz von Baschar al-Assad sowie den Wiederaufbau des Landes unter der Führung und Eigenverantwortung des syrischen Volkes.

Laut einer Mitteilung des chinesischen Außenministeriums äußerte sich Minister Wang während einer Pressekonferenz nach einem Treffen mit seinem ägyptischen Amtskollegen Badr Abdelatty, der das Land besuchte, zur Lage in Syrien.

Wang betonte, dass China seit langem eine Politik der Freundschaft und Zusammenarbeit mit Syrien verfolge, sich niemals in die inneren Angelegenheiten des Landes eingemischt habe und die Entscheidungen des Volkes respektiere. Er teilte die Einschätzung: „Wir unterstützen die schnellstmögliche Wiederherstellung des Friedens in Syrien, die Förderung des internen politischen Prozesses im Einklang mit dem Prinzip der ‚Eigenverantwortung und Führung durch das syrische Volk‘ sowie die Suche nach einem nationalen Wiederaufbauplan, der dem Willen des Volkes durch einen inklusiven Dialog entspricht.“

Wang betonte, dass „Syrien in Zukunft entschlossen gegen jede Form von Terrorismus und Extremismus vorgehen müsse“.

Wang rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, die Souveränität und territoriale Integrität Syriens zu wahren, die nationalen und religiösen Traditionen zu respektieren und dem syrischen Volk zu erlauben, seine Entscheidungen unabhängig zu treffen. Er fügte hinzu: „Alle Länder sollten Syrien gemeinsam die Hand reichen, die seit Jahren gegen das Land verhängten einseitigen illegalen Sanktionen aufheben und die schwere humanitäre Lage lindern.“