China und die Schweiz aktualisieren Freihandelsabkommen
China und die Schweiz haben sich auf eine Aktualisierung des 2013 unterzeichneten Freihandelsabkommens geeinigt.
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Der chinesische Ministerpräsident Li Qiang traf sich während seines Besuchs in der Schweiz anlässlich des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos mit der Schweizer Bundespräsidentin Viola Amherd.
Bei dem Treffen einigten sich die Parteien darauf, die gemeinsame Arbeit zur Aktualisierung des bestehenden Freihandelsabkommens abzuschließen.
In einer Erklärung der Schweizer Regierung zu dem Treffen wurde betont, dass diese Einigung ein wichtiger Schritt für die Aufnahme der Verhandlungen sei.
Das 2013 zwischen China und der Schweiz unterzeichnete Freihandelsabkommen war das „erste Abkommen dieser Art, das Peking mit einem Land auf dem europäischen Kontinent geschlossen hat“.
Es wurde zudem mitgeteilt, dass sich die Parteien darauf verständigt haben, den Dialogprozess zwischen ihren Außenministerien fortzusetzen; zu den Themen der bilateralen Verhandlungen sollen Entwicklungszusammenarbeit, Mediation und Menschenrechte gehören.
Arbeitsgruppen für Finanz-, Energie- und Bildungspolitik werden eingerichtet
Es wurde festgehalten, dass Arbeitsgruppen in den Bereichen Finanz-, Energie- und Bildungspolitik eingerichtet sowie bilaterale Dialogmechanismen in den Bereichen Wissenschaft, Migration, Arbeitnehmerrechte, Beschäftigung, geistiges Eigentum, Gesundheit und Umwelt geschaffen werden sollen.
Darüber hinaus wurde angekündigt, dass China die Schweiz in sein einseitiges Visumbefreiungsprogramm aufnehmen wird. Die Pekinger Regierung hatte zuvor mitgeteilt, dass sie Bürgern aus sechs Ländern, darunter Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Italien, Spanien und Malaysia, einseitig eine visumfreie Einreise für 15 Tage über einen Zeitraum von einem Jahr gewähren werde.
Bei einem Besuch des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping in der Schweiz im Jahr 2016 hatten die beiden Länder ihre Beziehungen als „innovative strategische Partnerschaft“ definiert.