Cholera-Epidemie im Sudan fordert weiterhin Todesopfer: Zahl der Toten auf 348 gestiegen
Die Zahl der Todesopfer durch die sich im Sudan rasch ausbreitende Cholera-Epidemie ist auf 348 gestiegen. Dies teilte das sudanesische Gesundheitsministerium mit.
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Das sudanesische Gesundheitsministerium erklärte, dass sich die Cholera-Epidemie in 9 Bundesstaaten des Landes ausgebreitet habe und die Gesamtzahl der Fälle auf 11.079 gestiegen sei.
In der Erklärung wurde festgehalten, dass die Zahl der Menschen, die aufgrund von Cholera ihr Leben verloren haben, 348 erreicht hat.
Zudem wurde darauf hingewiesen, dass in 5 Bundesstaaten des Landes der Verdacht auf Dengue-Fieber bestehe; in diesem Zusammenhang wurde mitgeteilt, dass 2 Personen mit Verdacht auf diese Krankheit verstorben seien.
Die seit Juni im Sudan anhaltenden Regenfälle und Überschwemmungen haben zur Ausbreitung der Cholera geführt. Die sudanesischen Behörden hatten die Cholera am 12. August offiziell zur Epidemie erklärt.
Im vom Krieg gezeichneten Sudan, in dem das Gesundheitssystem derzeit nicht effektiv arbeitet, erschwert die Ausbreitung von Epidemien das Leben der Menschen zusätzlich.