Cüneyt Özdemir sitzt bei Schießerei in Mexiko fest

Nach einer Operation in Mexiko, bei der der Drogenbaron Nemesio Oseguera Cervantes getötet wurde, ist im Land das Chaos ausgebrochen; der Journalist Cüneyt Özdemir sitzt aufgrund der dortigen Kämpfe in Mexiko fest.

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Eine großangelegte Operation der staatlichen Sicherheitskräfte gegen die Kartelle, die den illegalen Drogenhandel in Mexiko kontrollieren, hat im ganzen Land zu Spannungen geführt. Der bekannte Journalist Cüneyt Özdemir berichtete, dass er während seines Urlaubs in Mexiko aufgrund der Kämpfe in seinem Hotel festsitzt.

Die Operation gegen Nemesio Oseguera Cervantes, bekannt als Anführer des Jalisco New Generation Cartel (CJNG) und unter dem Spitznamen „El Mencho“, fand in den bergigen Regionen von Jalisco statt. Die Behauptung, dass Cervantes, der seit langem von den US-amerikanischen und mexikanischen Behörden gesucht wurde, bei dieser Operation ums Leben gekommen sei, hat die Spannungen im Land weiter verschärft.

Nach dem Tod des Barons brachen in mehreren Bundesstaaten Kämpfe und Vergeltungsaktionen aus. Kartellmitglieder setzten Fahrzeuge und Busse in Brand, wodurch die Verkehrsnetze im ganzen Land unterbrochen wurden. Da das Ausmaß der Sicherheitskrise zunahm, wurden auch zahlreiche Flüge gestrichen.

FESTGESETZT

Cüneyt Özdemir erklärte über seine Social-Media-Plattformen, dass sie sich im Zentrum der Ereignisse befänden und in Kontakt mit der türkischen Botschaft stünden. Özdemir äußerte sich aus dem Hotel, von wo aus er live berichtete: „Einer der größten Kartellführer Mexikos wurde getötet, derzeit finden in mindestens 6 bis 8 Bundesstaaten Vergeltungsaktionen statt. Busse und Fahrzeuge werden in Brand gesteckt, alle Flüge wurden eingestellt.“