Dank von Peseschkian an Pakistans Premierminister Sharif

Der iranische Präsident Massud Peseschkian dankte dem pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif in einem Telefonat für die Vermittlungsbemühungen Pakistans und erklärte, dass die Angriffe der USA und Israels sowie die widersprüchliche Haltung in diesem Prozess das Misstrauen des Irans gegenüber den USA verstärkt hätten.

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Der iranische Präsident Massud Peseschkian und der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif führten ein Telefonat. Dabei wurden die jüngsten Entwicklungen in der Region sowie die Angriffe der USA und Israels auf den Iran erörtert. Peseschkian bedankte sich für die Unterstützung und Solidarität, die das pakistanische Volk angesichts der Angriffe auf den Iran gezeigt habe, und betonte, dass man die Vermittlungsbemühungen befreundeter und benachbarter Länder zur Beendigung des Krieges schätze.

Peseschkian äußerte sein Bedauern darüber, dass die USA und Israel das Territorium einiger muslimischer Länder für Angriffe auf den Iran nutzten. Er erklärte, es sei natürlich, dass die iranische Verteidigungsreaktion auf die Quelle der Angriffe gerichtet sei, betonte jedoch, dass der Iran muslimische Länder als Brüder betrachte und nicht wolle, dass auch nur ein einziger Muslim zu Schaden komme.

Peseschkian wies zudem darauf hin, dass unter den muslimischen Ländern ein erhebliches Potenzial bestehe, um gemeinsamen Bedrohungen entgegenzutreten.

Warnung vor der Ausweitung regionaler Spannungen

Peseschkian wies auf die Absicht Israels hin, den Krieg auf die Länder der Region auszuweiten, und betonte, dass muslimische Länder vorsichtig sein müssten, damit ihr Territorium nicht für Angriffe auf andere muslimische Länder genutzt werde. Peseschkian dankte für die Vermittlungsbemühungen Pakistans und erinnerte daran, dass der Iran während der Atomverhandlungen zweimal militärischen Angriffen ausgesetzt gewesen sei. Trotz der Erklärungen US-amerikanischer Beamter, dass wirtschaftliche und energetische Infrastrukturen nicht angegriffen würden, seien diese Anlagen dennoch ins Visier genommen worden. Peseschkian erklärte, dass widersprüchliche Aussagen und Handlungen das Misstrauen des Irans gegenüber den USA verstärkt hätten.

Pakistans Verurteilung der Angriffe und Solidaritätsbotschaft

Sharif bekräftigte die Haltung seines Landes, die militärischen Angriffe auf den Iran zu verurteilen, und drückte eine scharfe Verurteilung der jüngsten Angriffe auf die wirtschaftliche Infrastruktur in Ahvaz und Isfahan aus. Sharif erklärte, dass das Volk und die Regierung Pakistans in voller Solidarität mit dem Iran stünden, und dankte den iranischen Behörden für die Maßnahmen zur Gewährleistung der sicheren Durchfahrt von Handelsschiffen durch die Straße von Hormus. Sharif betonte, dass der Ansatz der USA ein Klima des Misstrauens zwischen dem Iran und den USA geschaffen habe, und erklärte, dass jeder Dialog auf der Grundlage von gegenseitigem Vertrauen und Respekt geführt werden müsse.

Die Parteien einigten sich darauf, die Kontakte nach einem Ende der Konflikte fortzusetzen.