Demokratische Republik Kongo gibt bekannt: 570 Tote durch Mpox-Virus

In der Demokratischen Republik Kongo (DRK) sind seit Jahresbeginn nach offiziellen Angaben mindestens 570 Menschen an den Folgen des Mpox-Virus gestorben.

12punto

Der Gesundheitsminister der Demokratischen Republik Kongo, Roger Kamba, teilte in einer Erklärung die neuesten Daten zum Mpox-Ausbruch im Land mit.

Kamba gab an, dass seit Anfang dieses Jahres 16.700 bestätigte oder vermutete Mpox-Fälle registriert wurden und mehr als 570 dieser Personen verstorben seien.

Kamba erklärte, dass sich der Ausbruch auf 17 afrikanische Länder ausgeweitet habe und insbesondere die junge Bevölkerung, vor allem Kinder unter 15 Jahren, betroffen sei.

In der DRK war im Dezember 2022 landesweit ein Mpox-Ausbruch ausgerufen worden.

WAS IST DAS MPOX-VIRUS?

Das Mpox-Virus wird von Nagetieren wie Mäusen und Eichhörnchen oder durch infizierte Personen übertragen.

Zu den wichtigsten Übertragungswegen gehören der Kontakt mit den durch das Virus verursachten Hautausschlägen, die Nutzung von Kleidung, Bettwäsche, Handtüchern oder ähnlichen Gegenständen, die mit diesen Ausschlägen kontaminiert sind, sowie der Kontakt mit Körperflüssigkeiten.

Die ersten Symptome können 5 bis 21 Tage nach der Infektion auftreten. Das Virus verursacht in der Regel hohes Fieber, Kopf-, Rücken- und Muskelschmerzen, geschwollene Lymphknoten, Müdigkeit, Schüttelfrost sowie Bläschen auf der Haut, die denen von Windpocken ähneln.

Es gibt keine spezifische Behandlungsmethode; die Krankheit wird mit antiviralen Medikamenten therapiert. Die Mehrheit der Fälle verläuft mild, und die Betroffenen genesen innerhalb weniger Wochen.

Die WHO hatte den Namen „Affenpocken (Monkeypox)“ im Jahr 2022 aufgrund von Bedenken hinsichtlich Rassismus und Diskriminierung in „mpox“ geändert.