Dendias' Versuch, den Raketenverkauf an die Türkei zu stoppen, blieb erfolglos
Der griechische Verteidigungsminister Nikos Dendias hat auf seiner Europareise, mit der er den Verkauf von Meteor-Raketen an die Türkei stoppen wollte, nicht die erhoffte Unterstützung gefunden. Nachdem er aus Großbritannien und Frankreich mit leeren Händen zurückkehrte, bereitet er sich nun auf Gespräche mit Israel vor.
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Der griechische Verteidigungsminister Nikos Dendias hat bei seinen diplomatischen Bemühungen, den Verkauf von Meteor-Raketen an die Türkei zu verhindern, nicht das gewünschte Ergebnis erzielt. Bei seinen Kontakten in Großbritannien und Frankreich stieß er auf den Vorschlag, eine Klausel hinzuzufügen, die besagt, dass die Türkei diese Raketen nicht gegen NATO-Verbündete einsetzen darf.
Dendias argumentierte bei seinen Gesprächen in Großbritannien, dass die Türkei eine potenzielle Bedrohung für Griechenland darstelle und der Verkauf der Meteor-Raketen daher gestoppt werden müsse. Britische Beamte gaben jedoch die Zusicherung, dass die Türkei diese Raketen nicht gegen NATO-Staaten einsetzen könne.
In Frankreich blieb auch Dendias' Versuch, Druck über die aus Frankreich erworbenen Rafale-Kampfjets und Belharra-Fregatten auszuüben, erfolglos. Die französischen Behörden unternahmen keine Schritte, um den Verkauf der Meteor-Raketen zu stoppen.
Beamte aus Dendias' Team erklärten, man sei sich bewusst gewesen, dass die wirtschaftlichen Beziehungen Großbritanniens zur Türkei stärker seien als zu Griechenland, weshalb man von den Ergebnissen nicht überrascht sei.
Berichten in den griechischen Medien zufolge seien die diplomatischen Bemühungen von Dendias gegen die Türkei wirkungslos geblieben, was in Athen für Enttäuschung sorge.
Dendias plant nun, engere Kontakte zu Israel bezüglich Waffensystemen aufzubauen. Bei den Gesprächen mit Israel in den Monaten März, April und Mai wird erwartet, dass der Fokus auf dem Kauf neuer Waffensysteme und Ausbildungsprogrammen liegen wird. Es wurde zudem berichtet, dass Personal der griechischen Landstreitkräfte in Israel mit der Ausbildung am PULS-Mehrfachraketenwerfersystem begonnen hat.