Der Gewinner des Eurovision 2025 steht fest!
Österreich hat den Eurovision Song Contest 2025 in Basel gewonnen, während Israel aufgrund des Völkermords und der Angriffe im Gazastreifen im Finale mit Protesten konfrontiert wurde.
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Das Finale des 69. Eurovision Song Contest, der in diesem Jahr in Basel ausgetragen wurde, fand unter der Teilnahme von 26 Ländern statt.
Als die israelische Vertreterin Yuval Raphael als Vierte auf die Bühne trat, wurden während ihres Auftritts Buhrufe aus dem Publikum laut und Palästina-Flaggen geschwenkt.
Es fiel auf, dass die Europäische Rundfunkunion (EBU), der Veranstalter des Wettbewerbs, in der Live-Übertragung anstelle der Buhrufe Applaus einspielte.
Zahlreiche Nutzer sozialer Medien teilten Aufnahmen, auf denen die Proteste gegen die Sängerin Raphael und die im Veranstaltungsbereich gezeigten Palästina-Flaggen zu sehen waren, mit dem Kommentar: "Was wirklich passierte, während Israel sang".
In einem Bericht der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG SSR) wurde gemeldet, dass am Ende des Auftritts der israelischen Künstlerin Raphael zwei Personen versuchten, die Absperrungen zu überwinden und auf die Bühne zu gelangen.
In dem Bericht, in dem festgehalten wurde, dass die Israel-Protestierenden von Sicherheitskräften gestoppt wurden, hieß es weiter, dass einer der Aktivisten Farbe warf und zwei Personen festgenommen wurden.
ÖSTERREICH GEWINNT DEN EUROVISION
In der Finalnacht des Eurovision Song Contest traten Norwegen, Luxemburg, Estland, Israel, Litauen, Spanien, die Ukraine, das Vereinigte Königreich, Österreich, Island, Lettland, die Niederlande, Finnland, Italien, Polen, Deutschland, Griechenland, Armenien, die Schweiz, Malta, Portugal, Dänemark, Schweden, Frankreich, San Marino und Albanien auf.
Nach Auszählung der Jury- und Zuschauerstimmen belegte die österreichische Vertreterin JJ mit ihrem Lied "Wasted Love" und 436 Punkten den ersten Platz.
Israel wurde mit 357 Punkten Zweiter, während Estland mit 356 Punkten den dritten Platz belegte.
UNTERSTÜTZUNG FÜR GAZA AUS SPANIEN
Das spanische Staatsfernsehen RTVE veröffentlichte zudem eine Nachricht auf Spanisch und Englisch: "Wenn es um Menschenrechte geht, ist Schweigen keine Option. Frieden und Gerechtigkeit für Palästina."
PROTESTE ZUR UNTERSTÜTZUNG GAZAS VOR DEM FINALE
In Basel, dem diesjährigen Gastgeber des Eurovision Song Contest, war bereits vor dem großen Finale gegen die Teilnahme Israels am Wettbewerb und den von Israel im Gazastreifen verübten Völkermord protestiert worden.
Tausende Menschen, die sich auf dem Barfüsserplatz in der Stadt versammelten, äußerten ihren Unmut über die Teilnahme Israels und forderten die Europäische Rundfunkunion (EBU) als Veranstalter auf, Israel in Zukunft nicht mehr teilnehmen zu lassen.
Die Aktivisten hatten zum Boykott des Eurovision Song Contest aufgerufen, da Israel nicht ausgeschlossen wurde.
Die EBU, der Veranstalter des Wettbewerbs, sieht sich mit Vorwürfen der "Heuchelei" und "Doppelmoral" konfrontiert, da sie Russland seit 2022 wegen des Krieges in der Ukraine vom Wettbewerb ausgeschlossen hat, eine ähnliche Entscheidung für Israel jedoch nicht traf.
ISRAELFEINDLICHE PROTESTE PRÄGTEN DAS BILD
Das erste und zweite Halbfinale des Eurovision Song Contest, die am 13. und 15. Mai in Basel stattfanden, waren ebenfalls Schauplatz israelkritischer Demonstrationen.
Die offizielle Eröffnungszeremonie des Eurovision Song Contest, die am 11. Mai vor dem Basler Rathaus stattfand, war von israelkritischen und palästinafreundlichen Protesten geprägt.
Unter der tausendköpfigen Menschenmenge, die sich für die Zeremonie vor dem Rathaus versammelt hatte, befanden sich auch zahlreiche pro-palästinensische Aktivisten.