Der grüne Pass hat an Wert verloren: Selbst Uganda verlangt ein Visum

Der grüne Pass hat seine früheren Vorteile eingebüßt. Selbst Uganda verlangt mittlerweile von Inhabern eines türkischen grünen Passes ein Visum. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der IYI-Partei, Turhan Çömez, kritisierte diese Situation und führte sie auf die Außenpolitik der AKP zurück. Der Fall eines Geschäftsmannes mit grünem Pass, der seine Reise aufgrund der Visahürde Ugandas nicht antreten konnte, sorgte für Aufsehen.

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Der spezielle, sogenannte grüne Pass, der an bestimmte Berufsgruppen wie Staatsbeamte, Sportler und Geschäftsleute vergeben wird, die bestimmte Voraussetzungen und Dienstjahre erfüllen, ermöglichte früher visafreies Reisen in viele Länder; mittlerweile hat er stark an Bedeutung verloren. Es wurde bekannt, dass selbst Uganda von Inhabern eines türkischen grünen Passes ein Visum verlangt. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der IYI-Partei im Parlament, Turhan Çömez, berichtete, dass ein türkischer Geschäftsmann, der seit Jahren Handelsbeziehungen mit Uganda unterhält und einen grünen Pass besitzt, seine Reise am vergangenen Wochenende aufgrund der Visahürde nicht antreten konnte.

SIE VERLANGTEN EINEN FINGERABDRUCK

Çömez schilderte die Ereignisse wie folgt:

„Unser Geschäftsmann musste sein Ticket, für das er 22.000 TL bezahlt hatte, verfallen lassen und hilflos umkehren. Er stellte einen Online-Visumantrag und wartete auf das Ergebnis. Diesmal riefen sie ihn an und luden ihn nach Ankara ein; sie sagten: ‚Sie müssen einen Fingerabdruck abgeben, ohne den können Sie nicht in das Land einreisen‘. Hilflos erledigte er auch das und wartete weiter.“ Çömez kritisierte den Punkt, an den die AKP unser Land in der Außenpolitik gebracht hat, mit den Worten: „Schauen Sie sich nur an, was das Land von Idi Amin dem Land des ‚Weltführers‘ antut.“