Deutsche Innenministerin reagiert auf Spekulationen über Rückkehr von Syrern
Die deutsche Innenministerin Nancy Faeser erklärte, dass es unseriös sei, nach dem Sturz der 61-jährigen Herrschaft der Baath-Partei über die Rückkehr syrischer Flüchtlinge zu spekulieren.
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Faeser erklärte auf der Social-Media-Plattform X: "Viele Flüchtlinge, die in Deutschland Schutz gefunden haben, haben nun die Hoffnung, in ihre Heimat Syrien zurückzukehren. Die Lage in Syrien ist derzeit sehr unübersichtlich. Daher ist es momentan nicht möglich, konkrete Optionen abzuschätzen. In einer solch volatilen und unvorhersehbaren Situation wäre es unseriös, darüber zu spekulieren."
Ministerin Faeser verteidigte zudem die Entscheidung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), angesichts der unklaren Lage laufende Asylverfahren bis zur Klärung der Situation in Syrien auszusetzen.
Faeser merkte zudem an, dass das Ende der Unterdrückung durch das Assad-Regime für viele Menschen, die Folter, Mord und Terror ausgesetzt waren, eine große Erleichterung darstelle.
In Deutschland leben etwa 975.000 Syrer. Davon leben rund 760.000 mit dem Status als Flüchtling oder Asylsuchender in Deutschland.