Deutscher Geheimdienst in türkischer Hand!
Der in Istanbul geborene Terrorismusbekämpfungsexperte Sinan Selen wurde nach einer rund zehnmonatigen Vakanz zum Präsidenten des deutschen Bundesamtes für Verfassungsschutz ernannt.
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Der neue Präsident des deutschen Bundesamtes für Verfassungsschutz, das seit rund zehn Monaten ohne Führung war, steht fest. Sinan Selen, ein in Istanbul geborener Experte für Terrorismusbekämpfung, wurde an die Spitze der Behörde berufen.
Wie aus Berichten der deutschen Medien hervorgeht, haben sich die Christlich Demokratische Union/Christlich-Soziale Union (CDU/CSU) und die Sozialdemokratische Partei (SPD) auf den neuen Präsidenten geeinigt. Selen, der derzeitige Vizepräsident der Behörde, wird sein Amt offiziell antreten.
Es wird erwartet, dass Bundesinnenminister Alexander Dobrindt am Montag ein Informationsschreiben an die Mitarbeiter versendet. Die Ernennung soll am Mittwoch im Rahmen der Kabinettssitzung offiziell bestätigt werden.
Es wurde angemerkt, dass Selen plant, den Fokus der Arbeit des Inlandsgeheimdienstes verstärkt auf Aktivitäten in Bezug auf Russland zu legen.
Es wurde mitgeteilt, dass Sinan Selen bis vor vier Jahren noch die türkische Staatsbürgerschaft besaß und die entsprechenden Formalitäten im Laufe der Woche abgeschlossen werden sollen.