Deutschland bestätigt: Israel hat um Munition für Kriegsschiffe gebeten

Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius teilte mit, dass Israel aufgrund der Angriffe der Hamas Munition für Kriegsschiffe bei Deutschland angefordert habe und dass man fest an der Seite Israels stehe.

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Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius teilte mit, dass Israel aufgrund der Angriffe der Hamas Munition für Kriegsschiffe bei Deutschland angefordert habe.

Pistorius erklärte vor Journalisten vor einem NATO-Treffen in Brüssel, Israel befinde sich in einem Existenzkampf und betonte: "Wir stehen an der Seite der Israelis."

Der Minister bestätigte, dass Israel bei Deutschland Munition für Kriegsschiffe angefordert habe, und fügte hinzu, dass man Israel zwei Drohnen zur Verfügung stellen werde.

DEUTSCHLAND VERBIETET HAMAS

Unterdessen kündigte Bundeskanzler Olaf Scholz heute vor dem Bundestag an, dass die Aktivitäten der Hamas in Deutschland verboten werden. Scholz erklärte zudem, dass der propalästinensische Verein "Samidoun" in Deutschland verboten werde, nachdem Anhänger Palästinas "die grausamsten Terrorakte auf offener Straße" gefeiert hätten.

In seiner Erklärung beschuldigte der Kanzler den Iran, die Hamas zu unterstützen, "Ohne die Unterstützung des Iran in den vergangenen Jahren hätte die Hamas diese beispiellosen Angriffe auf israelisches Staatsgebiet nicht durchführen können. Die begeisterten Äußerungen der Führung des iranischen Regimes und einiger anderer Regierungsvertreter in der Region sind abscheulich. Die Führung in Teheran zeigt schamlos ihr wahres Gesicht und bestätigt ihre Rolle im Gazastreifen" fügte er hinzu.

WARNUNG AN DIE HISBOLLAH

Scholz warnte zudem die Hisbollah davor, "in die Konflikte einzugreifen"; denn "dies würde nicht nur eine berechtigte und harte Reaktion Israels provozieren, sondern auch den Libanon" an den Rand des Abgrunds führen.

Der Bundeskanzler betonte, dass Deutschland hinter den Kulissen mit aller Kraft und "in enger Abstimmung mit Israel" daran arbeite, "die Freilassung aller Geiseln zu erreichen"; er habe den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu gebeten, Deutschland über jeglichen Bedarf, "etwa bei der medizinischen Versorgung von Verletzten", zu informieren.

Nachrichtenfoto: Reuters