Deutschland bestellt 2.000 Militärroboter für die Ukraine: TerMIT-Systeme kommen an die Front

Im Rahmen eines vom deutschen Verteidigungsministerium finanzierten Programms werden 2.000 unbemannte TerMIT-Bodenfahrzeuge für die Ukraine produziert.

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Das deutsche Verteidigungsministerium wird die Beschaffung von 2.000 unbemannten Bodenfahrzeugen für die ukrainischen Streitkräfte finanzieren. Das Programm wird über das Joint Venture „Quantum Tencore Industries“ (QTI) abgewickelt, das von dem in München ansässigen Unternehmen Quantum Systems und dem ukrainischen Robotikhersteller Tencore gegründet wurde.

Es wird darauf hingewiesen, dass es sich bei diesem Auftrag um eine der größten Beschaffungen unbemannter Bodenfahrzeuge handelt, die jemals in Europa in einem einzigen Auftrag vergeben wurde. Die zu produzierenden Plattformen bestehen aus kettengetriebenen Robotern namens „TerMIT“; die ersten Lieferungen sollen innerhalb von 12 Monaten an die Front gelangen.

Der Designprozess von TerMIT wurde unter den Bedingungen des Krieges in der Ukraine geformt. Das Fahrzeug, das seit 2023 an der Front für verschiedene Aufgaben eingesetzt wird, wurde den Angaben zufolge auf Basis von Rückmeldungen der Soldaten weiterentwickelt.

TerMIT verfügt über eine Tragfähigkeit von etwa 300 Kilogramm und kann neben logistischen Aufgaben wie dem Transport von Munition, Ausrüstung und Wasser auch für die Evakuierung verwundeter Soldaten in sichere Gebiete eingesetzt werden.

Die Verlagerung der Produktion nach Deutschland zielt darauf ab, die Risiken zu minimieren, die aufgrund der ständigen Bedrohung durch Luftangriffe in der Ukraine für eine groß angelegte industrielle Fertigung bestehen könnten. Die Fahrzeuge, die über eine softwarebasierte modulare Struktur verfügen, sollen in die zentralen KI- und Managementplattformen von Quantum Systems integriert werden können.