Deutschland bestellt russischen Botschafter in Berlin ins Außenministerium ein
Das deutsche Außenministerium hat auf die Einschüchterungsversuche Russlands reagiert, das die Adressen deutscher Unternehmen veröffentlicht hatte, die Drohnen für die Ukraine produzieren. Der russische Botschafter in Berlin, Sergej Netschajew, wurde ins Außenministerium einbestellt. Das Ministerium erklärte: "Deutschland lässt sich von solchen Drohungen nicht einschüchtern. Jegliche Spionagetätigkeit in Deutschland ist absolut inakzeptabel."
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Die Spannungen zwischen Deutschland und Russland haben sich erneut verschärft. Das deutsche Außenministerium reagierte scharf darauf, dass Russland in der vergangenen Woche die genauen Adressen deutscher Unternehmen veröffentlichte, die Drohnen für die Ukraine produzieren, um diese einzuschüchtern.
In einer Erklärung des deutschen Außenministeriums wurde mitgeteilt, dass der russische Botschafter in Berlin, Sergej Netschajew, ins Außenministerium einbestellt und ihm verdeutlicht wurde, dass diese Drohungen inakzeptabel seien.
Das Ministerium erklärte: "Die direkten Drohungen Russlands gegen Ziele in Deutschland sind ein Versuch, unsere Unterstützung für die Ukraine zu schwächen und unsere Solidarität auf die Probe zu stellen. Unsere Antwort darauf ist klar. Wir lassen uns nicht einschüchtern. Solche Drohungen sind inakzeptabel und jegliche Spionagetätigkeit in Deutschland ist inakzeptabel."
Die Spannungen zwischen Deutschland und Russland bleiben hoch
Die Spannungen zwischen Deutschland und Russland sind in den letzten Jahren aufgrund der Unterstützung Berlins für die Ukraine sowie wegen Spionageaktivitäten im Auftrag Moskaus nie abgeklungen. Aufgrund von Vorwürfen zu Cyberangriffen und Spionage gegen kritische Infrastrukturen und die Flugsicherung in Deutschland hat Berlin in der jüngsten Vergangenheit den russischen Botschafter mehrfach ins Außenministerium einbestellt, um seinen Protest auszudrücken und Gegenmaßnahmen anzukündigen.
Bereits im Januar hatte das deutsche Außenministerium den russischen Botschafter in Berlin, Sergej Netschajew, einbestellt und einen stellvertretenden Militärattaché zur unerwünschten Person erklärt.