Deutschland bricht Temperaturrekord in der Landesgeschichte
Nach vorläufigen Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wurde im Stadtteil Burbach der westdeutschen Stadt Saarbrücken mit 41,3 Grad die höchste Lufttemperatur in der Geschichte des Landes gemessen. Unterdessen mussten alle Passagiere eines Personenzugs in der Nähe von Bonn evakuiert werden, da die Klimaanlage des Zuges mit 475 Fahrgästen an Bord ausgefallen war.
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Deutschland, das unter dem Einfluss einer Hitzewelle steht, hat die höchste jemals gemessene Lufttemperatur in der Geschichte des Landes verzeichnet.
Nach vorläufigen Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wurde im Stadtteil Burbach der westdeutschen Stadt Saarbrücken um 17.00 Uhr Ortszeit mit 41,3 Grad die höchste Lufttemperatur in der Geschichte des Landes gemessen.
Die am 25. Juli 2019 in den Orten Tönisvorst und Duisburg-Baerl im Bundesland Nordrhein-Westfalen gemessene Lufttemperatur von 41,2 Grad Celsius galt bisher als der höchste jemals registrierte Wert.
Der DWD hatte zuvor in einer Erklärung prognostiziert, dass die Lufttemperaturen am Wochenende in einigen Teilen des Landes bis zu 44 Grad erreichen könnten.
Zug wegen Klimaanlagendefekts evakuiert
Während in Deutschland aufgrund der Hitze Veranstaltungen und Programme nacheinander abgesagt werden, kommt es auch im Alltag zu Schwierigkeiten.
In der Nähe der Stadt Bonn im Bundesland Nordrhein-Westfalen kam es zu einem Defekt an der Klimaanlage eines Personenzugs, der 475 Menschen beförderte. Alle Passagiere des Zuges, der seine Fahrt nicht fortsetzen konnte, wurden evakuiert.
Zwei der Passagiere erlitten aufgrund der extremen Hitze Atembeschwerden, wobei eine Person in ein Krankenhaus eingeliefert und dort medizinisch versorgt wurde.
In einer Erklärung der Polizei wurde mitgeteilt, dass aufgrund der extremen Hitze nicht nur die Klimaanlage des Zuges, sondern auch die Bremsen und der Kompressor ausgefallen seien.