Deutschland friert Asylanträge von 50.000 Syrern ein
Deutschland hat angekündigt, die Asylanträge von 50.000 Syrern nach den jüngsten Entwicklungen in Syrien auszusetzen. Mit der Machtübernahme der Opposition in Damaskus wurden alle laufenden Verfahren eingefroren. Während flüchtlingsfeindliche Parteien wie die AfD und die CDU diese Entscheidung unterstützen, mahnen die Grünen und die SPD aufgrund der unsicheren Lage in Syrien zur Vorsicht.
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Deutschland hat angekündigt, nach den jüngsten Entwicklungen in Syrien die Asylanträge von Syrern bis auf Weiteres nicht zu bearbeiten.
Medienberichten zufolge wurden aufgrund der unklaren Lage in Syrien sämtliche laufenden Asylverfahren syrischer Staatsangehöriger eingefroren; zudem werden bis auf Weiteres keine neuen Anträge entgegengenommen.
Von dieser Entscheidung sind insgesamt 47.270 Asylanträge betroffen, die derzeit auf eine Entscheidung warten, darunter 46.000 Erstanträge.
DIE AFD, EINE DER BELIEBTESTEN PARTEIEN, PROFILIERT SICH DURCH FLÜCHTLINGSFEINDLICHE POLITIK
Im Vorfeld der für Februar 2025 geplanten Wahlen gehört es zu den zentralen politischen Forderungen der Alternative für Deutschland (AfD), keine weiteren Flüchtlinge mehr aufzunehmen und Migranten abzuschieben.
Während der Aufstieg der Partei, die in Umfragen derzeit zwischen 20 und 30 Prozent liegt, anhält, sprechen sich auch einige Politiker der Christlich Demokratischen Union (CDU) für die Rückführung syrischer Flüchtlinge in ihr Heimatland aus.
Politiker der Grünen und der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) hingegen mahnen angesichts der unsicheren Lage in Syrien zur Vorsicht.