Deutschland gegen Einsatz westlicher Waffen durch die Ukraine

Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich gegen den Einsatz westlicher Waffen durch die ukrainischen Streitkräfte zur Bekämpfung von Zielen auf russischem Territorium ausgesprochen.

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Wie das deutsche Nachrichtenportal Tagesschau berichtet, erklärte Bundeskanzler Scholz, dass er gegen den Einsatz westlicher Waffen durch die ukrainischen Streitkräfte zur Bekämpfung von Zielen auf russischem Territorium sei.

Scholz wies darauf hin, dass er derzeit keinen Grund sehe, den Einsatzbereich deutscher Waffen auszuweiten, und erinnerte daran, dass es klare, mit der Ukraine vereinbarte und bereits funktionierende Regeln für die Lieferung von Waffen gebe.

„Das ist zumindest meine Haltung“, sagte der Kanzler und fügte hinzu, dass das Ziel der Berliner Politik gegenüber Kiew darin bestehe, eine Eskalation des Konflikts zu einem Weltkrieg zu verhindern.

Russland hatte zuvor den NATO-Staaten eine Protestnote bezüglich der Waffenlieferungen an Kiew übermittelt und erklärt, dass die Bündnisländer mit dem „Feuer spielen“ würden.

Der russische Außenminister Sergei Lawrow hatte betont, dass jede Fracht, die Waffen für die Ukraine enthalte, zu einem legitimen Ziel für Russland werde.

Der Kreml hatte seinerseits erklärt, dass das „Aufpumpen“ der Ukraine mit Waffen durch den Westen nicht zu Verhandlungen beitrage und negative Auswirkungen habe.