Deutschland spricht über dieses Restaurant: Sie können die Rechnung mit Geschirrspülen begleichen
Ein Restaurant, das seinen Gästen neben der Zahlung per Karte oder Bargeld auch die Möglichkeit bietet, die Rechnung durch Arbeit in der Spülküche zu begleichen, hat für Aufsehen gesorgt.
12punto
Das Dorf Scharzfeld, das zur Gemeinde Herzberg am Harz im niedersächsischen Landkreis Göttingen gehört, ist in den deutschen Medien zum Gesprächsthema geworden.
Der Harzer Hof in Scharzfeld hat aufgrund steigender Lebensmittel-, Energie- und Personalkosten sowie des allgemeinen Fachkräftemangels einen ungewöhnlichen Ansatz gewählt. Wie aus einem Bericht von Artı49 hervorgeht, erregte das Restaurant Aufmerksamkeit, indem es seinen Gästen neben der Zahlung per Karte oder Bargeld auch die Möglichkeit anbietet, die Rechnung durch Arbeit in der Spülküche zu begleichen.
Mit dieser Zahlungsoption namens „Spülen statt Zahlen“ können Gäste ihre Restaurantbesuche nun durch Arbeit in der Spülküche bezahlen.
Jennifer Ponath, Erbin des Familienunternehmens Harzer Hof, erklärte die Situation mit den Worten: „Wir hören oft, wie Gäste scherzhaft sagen: 'Mal sehen, ob ich genug Geld dabei habe. Sonst muss ich wohl abwaschen!' Wir dachten uns: Warum eigentlich nicht?“
Die Preispolitik des Restaurants sieht wie folgt aus:
Schnitzel mit Pommes - 25 Minuten spülen + 5 Minuten, falls Sie Ihre Bestellung in Pommes frites ändern
Currywurst - 15 Minuten spülen + 5 Minuten für das Entfernen von Ketchup-Flecken
Kichererbsen-Curry - 20 Minuten inklusive großer Töpfe
Jedes Getränk - +10 Minuten extra
Mit dieser Aktion möchte der Harzer Hof in Scharzfeld vor allem auf die Herausforderungen aufmerksam machen, mit denen die Branche konfrontiert ist.
Jennifer Ponath erklärte: „Angesichts steigender Betriebskosten und des Arbeitskräftemangels testen wir mit dem Spülen statt Zahlen ein nachhaltiges Modell für die Zukunft der Gastronomie.“