Deutschland verurteilt Angriff auf das türkische Generalkonsulat in Hannover: Werden die Täter gefasst werden?
Deutschland hat den Angriff auf das türkische Generalkonsulat in Hannover, der mutmaßlich von Anhängern der Terrororganisation PKK verübt wurde, verurteilt.
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Deutschland hat den Angriff auf das türkische Generalkonsulat in Hannover, der mutmaßlich von Anhängern der Terrororganisation PKK verübt wurde, auf das Schärfste verurteilt.
Der stellvertretende Sprecher des Auswärtigen Amtes, Christian Wagner, erklärte in Berlin: "Wir verurteilen den Angriff auf das türkische Generalkonsulat in Hannover auf das Schärfste. Gewalt, woher sie auch kommen mag, hat in unserer Gesellschaft keinen Platz, und das gilt natürlich insbesondere für Einrichtungen, die unter besonderem Schutz stehen."
Auf die Frage eines AA-Korrespondenten betonte Wagner, dass man diesbezüglich mit der türkischen Seite in Kontakt stehe und sagte: "Wir hoffen, dass die Täter so schnell wie möglich identifiziert und strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden. Die Ermittlungen dauern derzeit noch an. Wir verurteilen diesen Angriff auf das Schärfste. Der Vorfall muss schnellstmöglich aufgeklärt und die Verantwortlichen müssen vor Gericht gebracht werden."
Der stellvertretende Sprecher des Bundesinnenministeriums, Cornelius Funke, erklärte ebenfalls, dass die Sicherheitsbehörden den Vorfall genau verfolgten und sagte: "Die Sicherheitsbehörden tun alles in ihrer Macht Stehende, um gewalttätige Angriffe auf alle Einrichtungen und Gruppen in unserem Land zu verhindern."
Anhänger der Terrororganisation PKK, die gestern Abend in Hannover einen Unterstützermarsch abgehalten hatten, begaben sich anschließend zum türkischen Generalkonsulat und versuchten, die Fensterscheiben des Gebäudes mit harten Gegenständen einzuschlagen. Die Angreifer flüchteten, nachdem sie die Scheibe am Haupteingang des Gebäudes beschädigt hatten.