Deutschland wird Sanktionen verschärfen, falls Russland einem Waffenstillstand nicht zustimmt

Europa bereitet sich auf die Verhängung neuer Sanktionen vor, sollte Russland einem Waffenstillstand in der Ukraine nicht zustimmen. Berlin hat eine Frist bis Mitternacht gesetzt, während in Istanbul ein mögliches Treffen zwischen Putin und Selenskyj im Gespräch ist.

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Deutschland hat angekündigt, dass Europa neue Sanktionen verhängen wird, sollte Russland einem bedingungslosen 30-tägigen Waffenstillstand in den Konflikten in der Ukraine nicht zustimmen. In einer Erklärung aus Berlin hieß es: "Die Zeit wird knapp. Bis zum Ende des Tages bleibt noch Zeit. Sollte kein Waffenstillstand erreicht werden, wird Europa die Vorbereitungen für Sanktionen einleiten."

Am vergangenen Samstag waren die Staats- und Regierungschefs von vier großen europäischen Ländern nach Kiew gereist und hatten Moskau aufgefordert, unverzüglich einen Waffenstillstand zu erklären.

KRITISCHES TREFFEN IN ISTANBUL

Der russische Präsident Wladimir Putin hat diesen Aufruf nicht direkt abgelehnt, jedoch einen anderen Vorschlag unterbreitet. Putin erklärte, er sei zu direkten Gesprächen mit der Ukraine in Istanbul bereit und dass dieses Treffen den Boden für einen möglichen Waffenstillstand bereiten könnte.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte seinerseits, er werde persönlich nach Istanbul reisen, um sich mit Putin zu treffen, und werde ihn dort erwarten. Der Kreml hat auf diesen Vorschlag noch nicht reagiert. Putin und Selenskyj hatten sich seit Dezember 2019 nicht mehr direkt getroffen.