Deutschlands Außenministerin Baerbock fordert EU-Beitritt für 6 Westbalkan-Staaten: 'Geopolitische Notwendigkeit'
Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock bezeichnete die Unterstützung der sechs Westbalkan-Staaten auf ihrem Weg in die Europäische Union (EU) angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine als geopolitische Notwendigkeit.
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Deutschlands Außenministerin Baerbock gab vor ihrem Besuch in Montenegro und Bosnien und Herzegowina eine schriftliche Erklärung ab.
"Angesichts des brutalen Imperialismus Russlands ist es zu einer geopolitischen Notwendigkeit geworden, dass wir alles in unserer Macht Stehende tun, um die sechs Staaten der Region auf ihrem Weg in die EU zu unterstützen", erklärte Außenministerin Baerbock und betonte, dass man sich nirgendwo in Europa "Grauzonen" leisten könne.
Baerbock sagte zudem:
"WIR MÜSSEN GEMEINSAM ALLES IN UNSERER MACHT STEHENDE TUN"
"Wir müssen gemeinsam alles in unserer Macht Stehende tun, um Flanken zu schließen, die Russland für seine Politik der Destabilisierung, Desinformation und Unterwanderung nutzen könnte. Dazu gehört auch, die Westbalkan-Staaten dabei zu unterstützen, ihre demokratischen Institutionen zu stärken, ihre Widerstandsfähigkeit zu erhöhen und den Menschen wirtschaftliche Perspektiven zu bieten."
Die Westbalkan-Staaten Montenegro, Bosnien und Herzegowina, Albanien, Serbien, Nordmazedonien und Kosovo setzen ihre Bemühungen um einen EU-Beitritt fort.
Deutschland hat in den letzten Monaten seine diplomatischen Bemühungen in Richtung Westbalkan verstärkt, aus Sorge, dass der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine zu Instabilität in der Region führen könnte.