Deutschlands Außenministerin Baerbock fordert 'humanitäre Pause': 'Für die leidenden Menschen in Gaza'

Nach dem Ende der einwöchigen humanitären Pause heute hat die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock dazu aufgerufen, die "humanitäre Pause" in Gaza fortzusetzen.

12punto

Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock erklärte in einer schriftlichen Stellungnahme zu den jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten: "Wir müssen in diesen Minuten alles daransetzen, dass die humanitäre Pause fortgesetzt wird. Sowohl für die Geiseln, die seit Wochen in dunklen Tunneln auf ihre Freilassung warten, als auch für die leidenden Menschen in Gaza, die dringend mehr humanitäre Hilfe benötigen."

ZWEI-STAATEN-LÖSUNG

Baerbock bewertete die Lage wie folgt: "Das Leid der israelischen Bevölkerung ist unerträglich. Das Leid der Menschen in Gaza ist unerträglich. Dieses Leid muss endlich für alle ein Ende haben. Ohne die Bekämpfung des Terrors wird Israel niemals in Sicherheit leben können, und gleichzeitig kann Sicherheit für Israel nur dann gewährleistet sein, wenn auch die Palästinenser eine Perspektive für die Zukunft haben."

Baerbock argumentierte, der einzige Weg, "eine politische Perspektive für eine Zwei-Staaten-Lösung zu eröffnen, die sowohl für Israelis als auch für Palästinenser Sicherheit bieten kann", sei die Entwaffnung der Hamas. Sie forderte, dass alle, die das Leid beider Seiten sehen und beenden wollen, darauf hinarbeiten müssen, dass die Hamas keine existenzielle Bedrohung mehr für Israel darstellt.