Diskriminierung und Belästigung in den USA führen zu Rücktritt

Der Vorsitzende der US-Einlagensicherungsbehörde (FDIC), Martin Gruenberg, hat seinen Rücktritt angekündigt, nachdem Probleme mit Diskriminierung und Belästigung in der Behörde bekannt wurden und die Rücktrittsforderungen zunahmen.

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In einer schriftlichen Erklärung erinnerte Gruenberg daran, dass er seit August 2005 als Vorsitzender, stellvertretender Vorsitzender und Direktor bei der FDIC tätig war.

Gruenberg erklärte, dass die FDIC während dieser Zeit ihre entscheidende Mission zur Wahrung des öffentlichen Vertrauens und der Stabilität im Bankensystem loyal erfüllt habe, und fügte hinzu:

"Angesichts der jüngsten Ereignisse bin ich bereit, mein Amt niederzulegen, sobald mein Nachfolger bestimmt ist.

Bis dahin werde ich weiterhin meine Verantwortung als FDIC-Vorsitzender wahrnehmen, einschließlich der Umgestaltung der Unternehmenskultur bei der FDIC."

Anfang des Monats hatte ein Bericht der Anwaltskanzlei Cleary Gottlieb erhebliche Probleme im Zusammenhang mit sexueller Belästigung, Rassendiskriminierung und Mobbing bei der FDIC aufgedeckt.

EIN TOXISCHES ARBEITSUMFELD

Der Bericht legte ein "toxisches" Arbeitsumfeld offen, in dem Missstände nicht nur auf allen Ebenen weit verbreitet waren, sondern über einen langen Zeitraum hinweg auch von hochrangigen Beamten geduldet wurden.

Gruenberg war nach dem Bericht, der detaillierte Vorwürfe von Belästigung und Diskriminierung bei der FDIC enthielt, mit wachsendem Rücktrittsdruck konfrontiert.

Der Vorsitzende des Banken-, Wohnungsbau- und Stadtentwicklungsausschusses des US-Senats, Senator Sherrod Brown, hatte erklärt, dass grundlegende Veränderungen bei der FDIC erforderlich seien, und US-Präsident Joe Biden dazu aufgefordert, einen neuen Vorsitzenden zu ernennen.