Drei weitere Länder erkennen Palästina an

Kanada, Australien und Großbritannien haben mit der Anerkennung des Staates Palästina einen bedeutenden Schritt auf internationaler Bühne vollzogen. Mit dieser Entwicklung steigt die Zahl der Länder, die Palästina anerkennen, auf 150.

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Kanada, Australien und Großbritannien haben offiziell die Anerkennung des Staates Palästina erklärt. Zunächst gab der kanadische Premierminister Mark Carney bekannt, dass man den Staat Palästina anerkenne und eine Zusammenarbeit für eine friedliche Zukunft anbiete.

Carney betonte, dass dieser Schritt zum Aufbau einer friedlichen Zukunft sowohl für Palästina als auch für Israel beitragen werde.

Der australische Premierminister Anthony Albanese wies in seiner auf Kanada folgenden Erklärung auf die Bemühungen der israelischen Regierung hin, einen palästinensischen Staat zu verhindern. Albanese betonte, dass die Hamas keine Rolle in Palästina spielen dürfe, und unterstrich, dass sie Teil der internationalen Bemühungen für eine Zwei-Staaten-Lösung seien.

Der britische Premierminister Keir Starmer erklärte seinerseits, dass die Hamas weder an der Regierung noch an der Sicherheit beteiligt sein dürfe. Starmer sagte: „Die Hoffnung auf eine Zwei-Staaten-Lösung schwindet, aber man darf nicht zulassen, dass diese Hoffnung erlischt“, und kündigte die Verhängung von Sanktionen gegen Hamas-Mitglieder an.

Seit der Unabhängigkeitserklärung des Staates Palästina im Jahr 1988 wurde dieser von 147 der 193 UN-Mitgliedstaaten anerkannt. Mit der Anerkennung durch Kanada, Australien und Großbritannien ist diese Zahl auf 150 gestiegen. Die Türkei gehört zu den ersten Ländern, die Palästina anerkannt haben. Im letzten Jahr schlossen sich auch Norwegen, Spanien, Slowenien und Irland den Ländern an, die Palästina anerkennen.

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