Dritte Runde der USA-Iran-Gespräche im Oman begonnen
Die dritte Runde der Gespräche zwischen dem Iran und den USA hat in Maskat, der Hauptstadt des Oman, begonnen.
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Wie das iranische Staatsfernsehen berichtete, wird die iranische Delegation bei den vom Oman vermittelten Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA, wie bereits in den beiden vorangegangenen Runden, von Außenminister Abbas Araghchi geleitet, während die US-Delegation vom US-Sondergesandten für den Nahen Osten, Steve Witkoff, angeführt wird.
Im Oman werden sowohl technische Verhandlungen auf Expertenebene als auch hochrangige diplomatische Gespräche zwischen den beiden Ländern stattfinden.
VERHANDLUNGSPROZESS
US-Präsident Donald Trump, der sein Land 2018 einseitig aus dem Atomabkommen mit dem Iran zurückgezogen hatte, sandte im März einen Brief an den iranischen Revolutionsführer Ayatollah Ali Khamenei, in dem er zu direkten Atomverhandlungen mit dem Iran aufrief und der auch Drohungen enthielt. Der Iran hatte auf diesen Brief über den Oman geantwortet.
Nach dem Briefwechsel führten Teheran und Washington am 12. April indirekte Gespräche im Oman. Am 19. April trafen sich die Parteien erneut unter Vermittlung des Oman in der italienischen Hauptstadt Rom. Sowohl der Iran als auch die USA hatten berichtet, dass bei den Verhandlungen Fortschritte erzielt wurden.