Drohnenangriff auf die Residenz von KRG-Präsident Barzani in Dohuk

In der Provinz Dohuk in der Region Kurdistan (KRG) wurde ein Drohnenangriff auf die Residenz des KRG-Präsidenten Nechirvan Barzani verübt.

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Auf die Residenz des KRG-Präsidenten Nechirvan Barzani in der Provinz Dohuk wurde ein Drohnenangriff verübt. Nach dem Angriff rief der irakische Premierminister Mohammed Shia al-Sudani den KRG-Präsidenten Barzani an, verurteilte den Angriff und teilte mit, dass eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet wurde. Laut einer Erklärung des Pressebüros des Premierministers bezeichnete Sudani den Angriff auf Barzanis Haus als „inakzeptabel“ und sicherte Barzani seine Unterstützung hinsichtlich dessen Haltung zur Stärkung der Einheit und Solidarität zu.

Anweisung zur gemeinsamen Untersuchung

Es wurde mitgeteilt, dass Sudani die Anweisung gegeben habe, ein gemeinsames Sicherheits- und Technikteam bestehend aus Vertretern der irakischen Zentralregierung und der KRG-Sicherheitskräfte zu bilden, um den Angriff aufzuklären. In der Erklärung wurde betont, dass die Täter ermittelt und rechtliche Schritte gegen sie eingeleitet würden. Sudani erklärte zudem, dass die Regierung „keiner illegalen oder regionalen und internationalen Partei erlauben werde, den Irak in regionale Konflikte hineinzuziehen“, und betonte, dass der Schutz der Souveränität und Stabilität des Landes Priorität habe.

Drohnenangriffe in Dohuk

Sicherheitsquellen berichteten, dass es in der Provinz Dohuk heute Morgen zu mehreren Drohnenangriffen gekommen sei. Die Quellen gaben an, dass eine Drohne abgestürzt sei und eine Explosion sowie einen Brand verursacht habe, während eine weitere von Luftverteidigungssystemen abgeschossen worden sei. Die Quellen machten keine Angaben dazu, wer den Angriff durchgeführt habe, und nannten auch keine Details zu den Zielen.