Drohung des Weißen Hauses mit 'militärischer Gewalt' gegen Grönland
Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, erklärte, dass US-Präsident Donald Trump auf die strategische Bedeutung Grönlands hingewiesen habe und sagte: "Präsident Trump und sein Team diskutieren verschiedene Optionen, um dieses wichtige außenpolitische Ziel zu erreichen, und natürlich ist der Einsatz des US-Militärs immer eine Option, die dem Oberbefehlshaber zur Verfügung steht."
İHA
Das Weiße Haus hat eine neue Bewertung zu den Äußerungen von US-Präsident Donald Trump abgegeben, die in der internationalen Öffentlichkeit für Diskussionen über Grönland gesorgt hatten. Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, unterstrich die strategische Bedeutung, die Trump Grönland beimisst, und sagte, dass dieses Thema aus Sicht Washingtons als eine Frage der nationalen Sicherheit betrachtet werde.
BETONUNG DER "PRIORITÄT FÜR DIE NATIONALE SICHERHEIT"
Leavitt erklärte, dass Präsident Trump die kritische Rolle Grönlands für die USA deutlich zum Ausdruck gebracht habe und betonte: "Präsident Trump hat klar zum Ausdruck gebracht, dass der Erwerb Grönlands eine Priorität für die nationale Sicherheit der USA ist und von entscheidender Bedeutung, um unsere Rivalen in der Arktis abzuschrecken."
GEWALTANWENDUNG GEHÖRT ZU DEN OPTIONEN
Leavitt teilte mit, dass verschiedene Szenarien bezüglich Grönland geprüft würden, und betonte, dass die militärische Option keineswegs ausgeschlossen sei. Leavitt äußerte sich wie folgt: "Präsident Trump und sein Team diskutieren verschiedene Optionen, um dieses wichtige außenpolitische Ziel zu erreichen, und natürlich ist der Einsatz des US-Militärs immer eine Option, die dem Oberbefehlshaber zur Verfügung steht."
TRUMP HATTE SEINE WORTE WIEDERHOLT
US-Präsident Donald Trump hatte bereits in früheren Erklärungen argumentiert, dass Grönland für die USA strategisch unverzichtbar sei, und vorgeschlagen, dass die Insel dem amerikanischen Staatsgebiet angegliedert werden sollte. Trump hatte gesagt: "Wir brauchen Grönland definitiv" und behauptet, dass die zum Königreich Dänemark gehörende Insel "von russischen und chinesischen Schiffen umgeben" sei.
SCHARFE REAKTIONEN AUS DÄNEMARK UND GRÖNLAND
Trumps Äußerungen hatten den Unmut der Regierungen in Dänemark und Grönland hervorgerufen. Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen appellierte an Trump und erklärte: "Die USA haben kein Recht, eines der drei Länder, die zum Königreich Dänemark gehören, zu annektieren."
Der grönländische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen bezeichnete Trumps Worte als "nicht nur falsch, sondern auch respektlos".