Durchfahrtsrecht für zwei Länder aus dem Iran: Kritische Entwicklung in der Straße von Hormus
Der Vorsitzende des Ausschusses für nationale Sicherheit und Außenpolitik des iranischen Parlaments, Ibrahim Azizi, kündigte an, dass Russland und China bei der Durchfahrt durch die Straße von Hormus besondere Privilegien erhalten werden.
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Für die Straße von Hormus, einen der geopolitisch strategischsten Punkte des Iran, beginnt eine neue Ära. Ibrahim Azizi, ein hochrangiger Sicherheitsbeauftragter des iranischen Parlaments, erklärte gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RIA, dass Russland und China bei der Durchfahrt durch die Meerenge Vorrang und günstige Bedingungen genießen werden.
Azizi betonte, dass die Straße von Hormus zu den iranischen Hoheitsgewässern gehöre und für das Land von großer Bedeutung sei: „Die Straße von Hormus ist Teil unserer Hoheitsgewässer und unserer Geografie. Daher hat der Iran das Recht, die Entscheidungen zu treffen, die er für die Meerenge für angemessen hält. Niemand kann dieses Recht infrage stellen“, so Azizi.
Mit Blick darauf, dass Russland und China stets wichtige Partner in der iranischen Außenpolitik seien, fügte Azizi hinzu: „Staaten von strategischer Bedeutung für uns, darunter China und Russland, werden in Bezug auf die Straße von Hormus eine Sonderbehandlung erfahren und weiterhin von günstigen Bedingungen profitieren.“
Unterdessen ging Azizi während seiner Ausführungen auch auf die Frage der Ausfuhr von angereichertem Uran, das für nukleare Aktivitäten verwendet wird, aus dem Iran ein. Azizi erklärte, dass dieses Thema nicht auf der Agenda der laufenden Verhandlungen mit den USA stehe.