Ebola-Ausbruch im Kongo auf 6 Provinzen ausgeweitet: 2.786 Todesopfer

Die WHO teilte mit, dass sich der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo auf 60 Gesundheitszonen in 6 Provinzen ausgebreitet hat und der Notfallstatus weiterhin besteht.

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Die Bilanz des Ebola-Ausbruchs, der die Demokratische Republik Kongo weiterhin schwer trifft, hat sich verschlechtert. Laut dem jüngsten Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Zahl der bestätigten Fälle im Land auf 5.794 gestiegen, die Zahl der Todesopfer auf 2.786.

In dem Bericht wurde darauf hingewiesen, dass die Epidemie landesweit 6 Provinzen betrifft und sich auf 60 Gesundheitszonen ausgebreitet hat. Die WHO erklärte, dass die Daten die bestätigten Fälle bis zum 26. August umfassen.

In der Bewertung der WHO wurde darauf aufmerksam gemacht, dass es in den letzten drei Monaten sowohl beim Ausmaß als auch bei der geografischen Verbreitung der Epidemie einen deutlichen Anstieg gegeben habe. Die Organisation teilte mit, dass der Status der Epidemie als „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ gemäß der Empfehlung des Notfallkomitees, das am 18. August zusammengetreten war, aufrechterhalten werde.

Ebola ist eine virale Krankheit mit hohem Sterberisiko, die insbesondere in Regionen mit fragilen Gesundheitssystemen schnelle Interventionen, die Nachverfolgung von Kontaktpersonen und Isolationsmaßnahmen kritisch macht. Die Demokratische Republik Kongo hatte bereits in den vergangenen Jahren mit Ebola-Ausbrüchen zu kämpfen.