Ehemaliger CIA-Agent berichtet über die gefährlichsten Länder, in denen er lebte: Todesfalle für Diplomaten

Ein ehemaliger CIA-Agent, der die Welt bereist hat, schildert mit eindrucksvollen Beispielen die extremen Risiken, denen er in den Ländern seiner Einsätze ausgesetzt war, darunter Jemen, Somalia, Gaza, Afghanistan und Pakistan.

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John Kiriakou, bekannt für seine schwierigen Außeneinsätze und langjähriger Mitarbeiter des US-Geheimdienstes CIA, erklärte, dass er in insgesamt 72 Ländern war, einige Regionen jedoch nur mit einem ausgeprägten „Überlebensinstinkt“ überstanden werden konnten. Laut Kiriakous Liste gehören Jemen, Somalia, Gaza, Afghanistan und Pakistan zu den riskantesten Ländern. Der erfahrene Agent betonte, dass in diesen Regionen selbst der Alltag extrem gefährlich sei und man sich stets auf der höchsten Alarmstufe bewegen müsse.

Kiriakou, der im Jemen insgesamt fünf verschiedene Einsätze absolvierte, berichtete, dass er jedes Mal mit zunehmenden Sicherheitsbedrohungen konfrontiert war. Es ist bekannt, dass das US-Außenministerium derzeit eine Reisewarnung für den Jemen ausgesprochen hat; die Hauptgründe hierfür sind die zunehmende Kriminalität, Terrorismus, Entführungen und gesundheitliche Risiken im Land.

Kiriakou schilderte einen Vorfall, dem er während seiner Dienstzeit im Jemen ausgesetzt war, mit folgenden Worten:

Er sagt, der einzige Ort, an dem CIA-Agenten unterkommen konnten, sei ein Hotel gewesen, das von 9 Meter hohen Schutzmauern gegen Bombenanschläge umgeben war. Einen Tag nach Kiriakous Ankunft in der Stadt kamen sechs südkoreanische Diplomaten bei einem Hinterhalt auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel ums Leben.

Die südkoreanischen Geheimdienstmitarbeiter, die zur Untersuchung des Vorfalls angereist waren, wurden ebenfalls in einem Hinterhalt getötet. Nach diesen tragischen Entwicklungen beschloss Südkorea, seine Botschaft im Land zu schließen und seine Diplomaten vollständig abzuziehen.

Kiriakou erklärte, dass die globalen Beziehungen in den letzten Jahren eine der größten Spannungen erleben und das aktuelle internationale Umfeld unvorhersehbar instabil geworden sei. Unterdessen warnt das US-Außenministerium seine Bürger auch in Ländern wie dem Iran, der Ukraine, dem Sudan, Syrien und Russland vor ähnlichen Gefahren und mahnt zur Vorsicht.