Eilmeldung: Irans neuer religiöser Führer steht fest
Nach dem Tod von Ali Chamenei, der bei Angriffen der USA und Israels getötet wurde, wurde im Iran ein neuer religiöser Führer gewählt. Iranische Behörden teilten mit, dass der Name des neuen Führers aus Sicherheitsgründen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werde.
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Der aus 88 Mitgliedern bestehende Expertenrat im Iran hat den Prozess zur Wahl des neuen religiösen Führers des Landes erfolgreich abgeschlossen. Eines der Ratsmitglieder, Seyyid Ahmed Alam al-Huda, gab öffentlich bekannt, dass der neue Führer des Iran bestimmt wurde.
Alam al-Huda erklärte, dass die Wahl des Führers stattgefunden habe und der neue Führer ernannt worden sei. Er betonte, dass Behauptungen, der Expertenrat habe noch keine Entscheidung getroffen, nicht der Wahrheit entsprächen.
In Berichten, die gestern in iranischen Medien erschienen waren, hieß es, dass der Expertenrat nach dem Tod von Ali Chamenei spätestens innerhalb von 24 Stunden zu einer Sitzung zusammenkommen werde.
Iranische Behörden teilten mit, dass die Identität des neuen Führers aus Sicherheitsgründen vorerst nicht mit der Öffentlichkeit geteilt werde.
Die israelische Armee hatte erklärt, dass jeder religiöse Führer, der als Nachfolger des bei Angriffen der USA und Israels getöteten Ali Chamenei gewählt werde, ein Ziel sei. In der Erklärung hieß es: "Jeder, der versucht, einen Nachfolger für Chamenei zu ernennen, und jeder, der als Nachfolger in Frage kommt, wird verfolgt werden."
WIE WIRD DER RELIGIÖSE FÜHRER IM IRAN BESTIMMT?
Gemäß Artikel 111 der iranischen Verfassung liegt die Befugnis, im Falle des Todes, des Rücktritts oder der Absetzung des religiösen Führers einen neuen Führer zu bestimmen, beim Expertenrat. Der Rat muss so schnell wie möglich zusammentreten, um den neuen Führer zu wählen und bekannt zu geben.
Bis zur Bestimmung eines neuen Führers tritt ein vorübergehender Mechanismus in der Staatsführung in Kraft. Demnach übernimmt ein Gremium, bestehend aus dem Präsidenten, dem Vorsitzenden der Justiz und einem Mitglied des Wächterrates, das vom Schlichtungsrat bestimmt wird – wobei einer der drei ein Rechtsgelehrter (Faqih) sein muss –, vorübergehend die Befugnisse der Führung.
SPEKULATIONEN UM MUDSCHTABA CHAMENEI
In den letzten Tagen waren Behauptungen aufgekommen, dass die Mitglieder des Expertenrates eine Online-Sitzung abgehalten hätten und Mudschtaba Chamenei, der Sohn des iranischen religiösen Führers Ali Chamenei, als neuer Führer gewählt worden sei.
Auch der US-Präsident Donald Trump äußerte sich zu diesen Behauptungen und sprach sich gegen eine mögliche Führung durch Mudschtaba Chamenei aus.
Trump erklärte: „Der wahrscheinlichste Nachfolger im Iran ist Mudschtaba Chamenei, aber das ist inakzeptabel. Ich möchte keinen iranischen Führer, der die Politik Chameneis fortsetzt und die USA in fünf Jahren erneut in einen Krieg zwingen wird.“