Eilmeldung: Todesopfer im Iran übersteigen 2.500, 18.434 Personen festgenommen! Brisante Behauptung eines hochrangigen Vertreters...
Die in den USA ansässige Nichtregierungsorganisation Human Rights Activists (HRA) im Iran hat bekannt gegeben, dass die Zahl der Todesopfer bei den seit dem 28. Dezember andauernden Protesten im Iran auf mindestens 2.571 gestiegen ist und die Zahl der Inhaftierten 18.434 erreicht hat.
İHA
Die Zahl der Todesopfer und Festnahmen infolge der Proteste im Iran, die am 28. Dezember mit Reaktionen auf die Lebenshaltungskosten begannen und sich schnell zu Massenaktionen gegen die Regierung entwickelten, nimmt weiter zu. Laut aktuellen Daten der in den USA ansässigen Organisation Human Rights Activists (HRA) im Iran ist die Zahl der während der Proteste ums Leben gekommenen Personen auf 2.571 gestiegen.
In der Erklärung wurde angegeben, dass 2.403 der Verstorbenen Teilnehmer der Proteste waren und 12 von ihnen Kinder unter 18 Jahren. Während mitgeteilt wurde, dass auch 9 unbeteiligte Zivilisten ihr Leben verloren haben, wurde erklärt, dass 5 regierungsnahe Zivilisten und 142 Sicherheitskräfte ebenfalls ums Leben kamen. Die HRA teilte zudem mit, dass sie ihre Untersuchungen zu 779 ungeklärten Todesfällen fortsetzt und mindestens 1.134 Personen schwer verletzt wurden. Es wurde berichtet, dass sich die Proteste auf 614 separate Demonstrationen in 187 Städten in 31 Provinzen ausgeweitet haben und in diesem Prozess mindestens 18.434 Personen festgenommen wurden.
ZAHL DER TODESOPFER STEIGT
In dem Bericht, den die HRA einen Tag zuvor veröffentlicht hatte, wurde die Zahl der bei den Protesten getöteten Personen mit mindestens 646 und die der Festgenommenen mit 10.721 angegeben. Andererseits behauptete ein iranischer Beamter, der gegenüber Reuters anonym bleiben wollte, dass bei den Demonstrationen, einschließlich der Sicherheitskräfte, mindestens 2.000 Menschen ihr Leben verloren hätten. Derselbe Beamte behauptete, dass "Terroristen" für den Tod sowohl der Demonstranten als auch des Sicherheitspersonals verantwortlich seien.
BRIEF DER IRANISCHEN REGIERUNG AN DIE UN
Unterdessen reagierte die iranische Regierung scharf auf die offene Unterstützung des US-Präsidenten Donald Trump für die anhaltenden Proteste im Land. Der Ständige Vertreter des Iran bei den Vereinten Nationen, Amir Saeid Iravani, machte Trumps Äußerungen in einem Brief an den UN-Sicherheitsrat offiziell zum Gegenstand einer Beschwerde. In seinem Schreiben erinnerte Iravani an Trumps Worte: "Iranische Patrioten, setzt die Proteste fort. Übernehmt die Institutionen. Hilfe ist unterwegs", und betonte, dass diese Äußerungen auf die innere Ordnung des Iran abzielten. Iravani erklärte, dass diese Äußerungen die politische Instabilität schürten, Gewalt förderten und die Souveränität, territoriale Integrität und nationale Sicherheit der Islamischen Republik Iran bedrohten. Iravani merkte an, dass diese Rhetorik zudem einen klaren Verstoß gegen die Grundprinzipien des Völkerrechts darstelle, die in der UN-Charta verankert sind.
„TEIL DER POLITIK DES REGIMEWECHSELS“
Iravani wies auf Trumps jüngste Äußerungen hin, die Drohungen mit Gewaltanwendung gegen den Iran enthielten, und erklärte, dass diese Rhetorik einer interventionistischen Linie folge. Iravani sagte: "Der von US-Präsident Trump offen geäußerte Aufruf zur 'Übernahme von Institutionen' muss im Kontext des 12-tägigen Angriffskrieges gegen die Islamische Republik Iran im Juni 2025 gesehen werden, der gescheitert ist. Dieser Aufruf ist zudem ein untrennbarer Bestandteil einer umfassenderen Politik des Regimewechsels, die durch die sogenannte Kampagne des 'maximalen Drucks' verfolgt wird."
IRAN BESCHULDIGT USA UND ISRAEL IM ZUSAMMENHANG MIT DEN TODESFÄLLEN
Iravani argumentierte, dass der Ansatz der USA gegenüber dem Iran neben rechtswidrigen einseitigen Sanktionen darauf abziele, die soziale und wirtschaftliche Instabilität bewusst zu vertiefen, und behauptete, dass dieser Prozess darauf abziele, Unsicherheit zu verbreiten und insbesondere die Jugend gegen die Regierung aufzuhetzen. In Bezug auf die Todesfälle sagte Iravani: "Die USA und das israelische Regime tragen eine direkte und unbestreitbare rechtliche Verantwortung für den Verlust unschuldiger ziviler Leben, insbesondere unter Jugendlichen."
AUFRUF AN DEN UN-SICHERHEITSRAT
In seinem Appell an UN-Generalsekretär Antonio Guterres, den UN-Sicherheitsrat und die Mitgliedstaaten des Rates forderte Iravani eine klare Haltung gegen die Einmischung der USA in die inneren Angelegenheiten des Iran und die Androhung von Gewaltanwendung. In seinem Brief hieß es: "Alle Mitgliedstaaten sollten sich von provokativen und unverantwortlichen Äußerungen oder Handlungen enthalten, die gegen die UN-Charta verstoßen, einschließlich der Prinzipien der Souveränität, territorialen Integrität und politischen Unabhängigkeit der Islamischen Republik Iran." Iravani forderte zudem, dass das besagte Schreiben als offizielles Dokument an die Mitglieder des UN-Sicherheitsrates verteilt wird.