Ein Toter nach Erdbeben der Stärke 7,6 auf den Philippinen
Bei einem Erdbeben der Stärke 7,6 auf den Philippinen ist nach offiziellen Angaben eine Person ums Leben gekommen.
AA
Philippinen: Bei dem Erdbeben der Stärke 7,6, das sich gestern in der Nähe der Region Mindanao im Süden des Landes ereignete, ist nach Angaben der Behörden eine Person ums Leben gekommen.
Der Leiter der Katastrophenschutzbehörde, Shieldon Isidoro, erklärte gegenüber AP, dass in der Region Davao del Norte auf Mindanao mehrere Personen verletzt wurden, als sie in Panik aus ihren Häusern flohen.
SCHWANGERE FRAU VERSTORBEN
Isidoro berichtete, dass eine schwangere Frau, ihr Ehemann und ihre Tochter unter einer 15 Meter langen Betonmauer begraben wurden, die während des Bebens einstürzte. Die schwangere Frau sei dabei ums Leben gekommen.
Der Ehemann und die Tochter seien in ein Krankenhaus eingeliefert worden, so Isidoro. Zudem seien Hunderte Patienten aus einem Krankenhaus in der Region evakuiert worden, konnten jedoch nach einer Überprüfung des Gebäudes, bei der keine Schäden festgestellt wurden, wieder zurückkehren.
Der philippinische Verteidigungsminister Gilberto Teodoro Jr. erklärte auf einer Pressekonferenz, dass das Erdbeben ersten Untersuchungen zufolge abgesehen von Stromausfällen keine größeren Schäden verursacht habe.
Gestern hatte sich in der Nähe der Region Mindanao ein Erdbeben der Stärke 7,6 ereignet, woraufhin eine Tsunami-Warnung ausgegeben worden war.
Nach dem Hauptbeben kam es zu zahlreichen Nachbeben, von denen die meisten eine Stärke von über 5,0 aufwiesen.
Die Philippinen gehören zu den Ländern mit der weltweit höchsten seismischen Aktivität und liegen auf dem sogenannten „Pazifischen Feuerring“.