Ein Toter nach Überschwemmungen in Frankreich

Aufgrund der seit Tagen anhaltenden Überschwemmungen im Norden und Osten Frankreichs ist eine Person ums Leben gekommen.

AA

Berichten der französischen nationalen Presse zufolge beeinträchtigen die seit Tagen anhaltenden schlechten Wetterbedingungen das Leben, insbesondere im Norden und Osten des Landes.

EINSATZKRÄFTE BERGEN LEBLOSEN KÖRPER

Gendarmerie-Einheiten fanden gestern im vom Hochwasser betroffenen Département Loire-Atlantique den leblosen Körper eines 73-jährigen Mannes in einem unter Wasser stehenden Fahrzeug.

Es wurde mitgeteilt, dass der Mann, der als vermisst gemeldet worden war, sein Fahrzeug auf einer wegen Hochwassers gesperrten Straße gefahren hatte. Im nördlichen Département Pas-de-Calais, das schwer von den Überschwemmungen betroffen ist, wurden bisher 371 Personen aus ihren Häusern evakuiert.

In der gesamten Region sind insgesamt 1299 Wohnungen in 189 Städten und Gemeinden von den Überschwemmungen betroffen. In Pas-de-Calais, wo der Fluss Aa über die Ufer getreten ist und einige Stadtzentren unter Wasser stehen, haben die Bürger mit erheblichen Problemen im Verkehr zu kämpfen.

ROTER ALARM DAUERT AN

Die Gewerbetreibenden in der Region äußerten ihre Frustration darüber, nach November 2023 erneut mit Überschwemmungen konfrontiert zu sein. Die Geschäftsleute sind zudem besorgt über die materiellen Schäden, die diese Situation in ihren Läden verursachen wird.

Regierungssprecher Olivier Veran und der Minister für den ökologischen Wandel, Christophe Bechu, trafen sich in der Gemeinde Arques im Département Pas-de-Calais mit Bürgern, gewählten Vertretern und den vor Ort tätigen Feuerwehrleuten.

Der französische Wetterdienst teilte mit, dass die höchste Warnstufe „roter Alarm“ in Pas-de-Calais, wo es zu Überschwemmungen kommt, bis morgen bestehen bleibt.