Ein- und Ausreisen in die EU werden digitalisiert

Die Europäische Kommission wird die Ein- und Ausreisen von Bürgern aus Nicht-EU-Ländern, die in den Schengen-Raum reisen, digital erfassen.

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Das elektronische Ein- und Ausreisesystem (EES) wird ab dem 12. Oktober eingeführt. Dieses neue System gilt als wichtiger Bestandteil des Ziels der EU, ihr Grenzmanagement sicherer und effizienter zu gestalten.

Laut einer Mitteilung der Kommission wird das EES ab dem 12. Oktober über einen Zeitraum von sechs Monaten schrittweise eingeführt und nach dieser Übergangsphase an allen Grenzübergängen aktiv sein.

Diese schrittweise Umsetzung soll den Grenzbehörden, dem Transportsektor und den Reisenden die Anpassung an die neuen Verfahren erleichtern. In der Erklärung hieß es: „Mit der Inbetriebnahme des EES im Oktober macht die EU einen wichtigen Schritt zur Erreichung ihres Ziels, ein sichereres und effizienteres Grenzmanagementsystem zu schaffen.“

WAS IST DAS EES?

Mit dem EES werden die Ein- und Ausreisen von Nicht-EU-Bürgern, die für Kurzaufenthalte in ein EU-Mitgliedsland reisen, sowie deren Passdaten, Fingerabdrücke und Gesichtsbilder digital erfasst. Das Hauptziel dieses Systems ist eine effektivere Kontrolle und Bekämpfung irregulärer Einreisen in den Schengen-Raum.

Das neue System sollte ursprünglich am 10. November 2024 in Kraft treten, wurde jedoch mehrfach verschoben, da die Infrastrukturen der Mitgliedstaaten noch nicht bereit waren.