Einschätzung des Weißen Hauses zur Lage Assads: Das Detail zu Iran und Russland
Der Nationale Sicherheitsberater des Weißen Hauses, Jake Sullivan, erklärte, Baschar al-Assad sehe sich mit der aktuellen Lage konfrontiert, weil er sein Volk unterdrückt habe und von seinen traditionellen Unterstützern wie dem Iran und Russland „im Stich gelassen“ worden sei.
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Sullivan äußerte sich auf dem Reagan National Defense Forum.
Er betonte, dass bei der Analyse der Entwicklungen in Syrien zwei wichtige Punkte zu beachten seien: „Dies geschieht aus zwei Gründen. Erstens hat Assad gegenüber seinem Volk brutal und unterdrückerisch gehandelt. Er war nicht kompromissbereit, um ihnen eine bessere Zukunft und ein besseres Leben zu ermöglichen. Das syrische Volk hat nun genug.“
Jake Sullivan merkte an, der zweite Grund sei, dass Assads traditionelle Unterstützer, der Iran und Russland, schwach und abgelenkt seien und Assad daher „im Stich gelassen“ hätten.
Sullivan erklärte zudem, dass die Kräfte Assads „ausgehöhlt“ seien. Er fügte hinzu, man sei sich bewusst gewesen, dass dschihadistische Kräfte Vorbereitungen getroffen hätten, doch die derzeit beobachtete Geschwindigkeit und das Ausmaß seien grundlegend darauf zurückzuführen, dass Assads Unterstützer schwach seien.
Sullivan betonte, dass zu den obersten Prioritäten der USA gehöre, ein Wiedererstarken des IS zu verhindern und sicherzustellen, dass die befreundeten Länder in der Region stark und sicher seien.
Die USA wollten zudem eine humanitäre Katastrophe für die Zivilbevölkerung verhindern, so Sullivan, und man arbeite in diesem Rahmen weiterhin eng mit den Partnern in der Region zusammen.