Embargo-Signal von Trump nach Spaniens 'Stützpunkt'-Entscheidung

Trump erklärte, dass Spanien die Nutzung seiner Stützpunkte für Angriffe auf den Iran nicht gestattet habe, und drohte damit, 'alle Handelsbeziehungen' zu Spanien abzubrechen.

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US-Präsident Trump beantwortete bei einem Treffen mit dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz im Oval Office Fragen von Pressevertretern zur Iran-Agenda.

Auf die Frage, ob Berichte zuträfen, wonach Israel die USA in einen Krieg mit dem Iran hineingezogen habe, antwortete Trump mit "Nein".

Der US-Präsident sagte: "Tatsächlich könnte ich sie (Israel) dazu gedrängt haben. Meine Ansicht war, dass sie (der Iran) den ersten Angriff ausführen würden. Wenn wir nicht angegriffen hätten, hätten sie angegriffen, sie hätten den ersten Schlag geführt. Da war ich mir sehr sicher."

Trump betonte, er sei sich sicher gewesen, dass der Iran den ersten Angriff ausführen würde, und merkte an, dass sie deshalb zuerst angegriffen hätten, um dies zu verhindern.

Trump äußerte: "Wenn ich etwas getan habe, dann könnte ich Israel dazu gedrängt haben, aber Israel war bereits bereit. Wir waren auch bereit. Wir haben eine sehr starke Wirkung erzielt, denn fast alles, was sie besaßen, wurde zerstört."

Trump erklärte, dass sie den Iran sehr heftig getroffen hätten, und behauptete, dass Teherans Luftverteidigungssysteme, die Marine und viele andere Waffensysteme vernichtet worden seien.

SCHARFE REAKTION AUF SPANIEN, DAS SEINE STÜTZPUNKTE NICHT ZUR VERFÜGUNG STELLT

Andererseits reagierte Trump scharf auf Spanien, das den USA die Nutzung seiner Stützpunkte verweigerte, und signalisierte, dass sie die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zu diesem Land abbrechen könnten.

Der US-Präsident sagte: "Spanien hat gesagt, dass wir ihre Stützpunkte nicht nutzen können, das stimmt nicht. Wenn wir wollen, können wir ihre Stützpunkte nutzen. Niemand kann uns vorschreiben, die Stützpunkte nicht zu nutzen."

Trump fügte hinzu: "Spanien befindet sich derzeit in einer schrecklichen Lage. Tatsächlich habe ich (Finanzminister Scott Bessent) Scott angewiesen, alle Handelsbeziehungen zu Spanien abzubrechen."

Trump erklärte, dass die europäischen Länder die USA und Israel im Iran-Prozess stärker unterstützen sollten, und kritisierte neben Spanien auch Großbritannien scharf.

"AUCH GROSSBRITANNIEN IST WEIT VON EINER ZUSAMMENARBEIT ENTFERNT"

Bezüglich des Prozesses, in dem Großbritannien die Insel Diego Garcia, auf der sich auch ein US-Stützpunkt befindet, für hundert Jahre verpachtet hat, sagte er: "Auch Großbritannien ist weit von einer Zusammenarbeit entfernt. Die Haltung Großbritanniens ist schockierend, aber wir leben nicht mehr in der Ära Churchill. Sie haben die Insel Diego Garcia auf dumme Weise für hundert Jahre verpachtet."