Entlassungen in den USA um 245 Prozent gestiegen

Die von in den USA ansässigen Arbeitgebern angekündigten Entlassungen stiegen im Februar im Vergleich zum Vormonat um 245 Prozent auf 172.017, beeinflusst durch Entlassungen in der Bundesregierung, stornierte Verträge, Ängste vor einem Handelskrieg und Insolvenzen.

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Das Beratungsunternehmen Challenger, Gray & Christmas, das Aufzeichnungen über angekündigte oder bestätigte Entlassungen führt, hat seinen Bericht für den Monat Februar veröffentlicht.

Demnach gaben in den USA ansässige Arbeitgeber im Februar bekannt, dass 172.017 Personen entlassen wurden.

Dies ist der höchste für einen Februar verzeichnete Wert seit den 186.350 Entlassungen im Jahr 2009. Zudem stellt dies die höchste monatliche Gesamtzahl seit den im Juli 2020 gemeldeten 262.649 Entlassungen dar.

Während die Entlassungen im Februar im Vergleich zum Vormonat um 245 Prozent zunahmen, stiegen sie gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 103 Prozent.

In den ersten beiden Monaten dieses Jahres stiegen die Entlassungen im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2024 um 33 Prozent auf 221.812.

Die meisten Entlassungen im Februar erfolgten im öffentlichen Sektor. Im vergangenen Monat wurden Entlassungen von insgesamt 62.242 Personen bei 17 verschiedenen Behörden der Bundesregierung angekündigt.

Andrew Challenger, Senior Vice President bei Challenger, Gray & Christmas, erklärte, dass Privatunternehmen im vergangenen Monat Pläne zur Entlassung von Tausenden von Mitarbeitern angekündigt hätten, insbesondere in den Bereichen Einzelhandel und Technologie.

Challenger berichtete, dass die Entlassungen im Februar durch die Maßnahmen des Ministeriums für Regierungseffizienz (DOGE) sowie durch stornierte öffentliche Aufträge, die Angst vor einem Handelskrieg und Insolvenzen zugenommen hätten.

Challenger merkte an, dass sich Arbeitnehmer bei Massenentlassungen oft unruhig und unsicher fühlten, und erklärte, dass in einer solchen Situation die Wahrscheinlichkeit, dass viele Mitarbeiter von sich aus kündigen, ebenfalls sehr hoch sei.