Entscheidung, den Iran für den Angriff auf Israel 'bereuen zu lassen'

Der Hohe Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Josep Borrell, gab nach einem Treffen der Außen- und Verteidigungsminister der Mitgliedstaaten in Luxemburg die Entscheidung für neue Sanktionen gegen den Iran nach dessen Angriff auf Israel bekannt.

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Die Außenminister der Europäischen Union (EU) haben beschlossen, die bereits gegen den Iran bestehenden Sanktionen im Zusammenhang mit der Lieferung von Drohnen an Russland auf Raketen sowie deren Transfer in den Nahen Osten und das Rote Meer auszuweiten.

Der Hohe Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Josep Borrell, gab nach einem Treffen der Außen- und Verteidigungsminister der Mitgliedstaaten in Luxemburg die Entscheidung für neue Sanktionen gegen den Iran nach dessen Angriff auf Israel bekannt.

Borrell erklärte: "Wir haben eine politische Einigung erzielt, unser bestehendes Sanktionsregime gegen den Iran für Drohnen auf Raketen und deren Transfer an Russland auszuweiten. Zudem haben wir beschlossen, den geografischen Geltungsbereich dieses Rahmens zu erweitern, sodass er nicht nur den Transfer von Drohnen und Raketen nach Russland, sondern auch in den gesamten Nahen Osten und die Region des Roten Meeres umfasst."

Die EU unterhält bereits Sanktionsprogramme gegen den Iran aufgrund der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen, Menschenrechtsverletzungen und der Lieferung von Drohnen an Russland.

WAS WAR PASSIERT?

Israel hatte am 1. April einen Luftangriff auf das Konsulatsgebäude des Iran in Damaskus verübt. Bei dem Angriff kamen insgesamt sieben Personen der iranischen Revolutionsgarden ums Leben, darunter zwei im Generalsrang.

Der Iran hatte daraufhin erklärt, dass der Konsulatsangriff Israels einem Angriff auf sein Staatsgebiet gleichkomme und dass man Vergeltung üben werde.

Israel kündigte seinerseits an, auf die Angriffe des Iran zu reagieren.

Am 13. April startete der Iran einen Angriff auf Israel mit Hunderten von Kamikaze-Drohnen sowie ballistischen Raketen und Marschflugkörpern.

Während der Iran behauptete, einige Ziele getroffen zu haben, erklärte Israel, dass der Großteil der Angriffe durch Luftabwehrsysteme abgewehrt worden sei, jedoch eine Rakete einen Militärstützpunkt im Süden getroffen habe.