Epstein soll versucht haben, ein Treffen mit Putin zu arrangieren

Laut mehr als 3 Millionen neuen Dokumenten, die vom US-Justizministerium im Rahmen der Ermittlungen gegen Epstein veröffentlicht wurden, unternahm Epstein Versuche, mit Putin zusammenzutreffen.

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Die Dokumente enthüllen, dass zahlreiche hochrangige russische Beamte in direktem schriftlichem Austausch mit Epstein standen und dass Epstein über Jahre hinweg unter verschiedenen Namen wiederholt Versuche unternahm, ein Treffen mit Putin zu arrangieren.

Aus den privaten E-Mails von Epstein geht hervor, dass in den 2010er Jahren mehrfach Korrespondenz über den ehemaligen norwegischen Ministerpräsidenten Thorbjorn Jagland geführt wurde, um ein Treffen mit Putin zu organisieren, und dass diese Bemühungen mit Jagland bis 2018 sporadisch fortgesetzt wurden.

Die Akten des Justizministeriums zeigen zudem, dass Epstein mit hochrangigen Persönlichkeiten in Kontakt stand, darunter Sergey Belyakov, ein hochrangiger Absolvent der Akademie des russischen Föderalen Sicherheitsdienstes, der dem Kreml nahestehende russische Milliardär Oleg Deripaska sowie der ehemalige ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen, Vitaly Churkin.

In den Akten des US-Justizministeriums gibt es trotz aller Bemühungen keinen Beleg dafür, dass Epstein tatsächlich ein Treffen mit Putin realisieren konnte.

In den veröffentlichten Epstein-Akten wird der Name Putin mehr als 1000 Mal erwähnt, wobei die überwiegende Mehrheit dieser Verweise jedoch eher aus Nachrichtenartikeln und Medienzusammenfassungen über Putin besteht als aus persönlichen Beziehungen.