Erdbeben der Stärke 6,2 in Japan
In Japan hat sich ein Erdbeben der Stärke 6,2 ereignet, dessen Epizentrum in der Region Süd-Tokachi der Präfektur Hokkaido lag. Es wurde bekannt gegeben, dass nach dem Beben keine Tsunami-Gefahr besteht.
İHA
Die japanische Präfektur Hokkaido wurde von einem Erdbeben der Stärke 6,2 erschüttert. Nach Angaben der Japanischen Meteorologischen Behörde (JMA) wurde das Beben um 05:23 Uhr Ortszeit in einer Tiefe von 80 Kilometern registriert. Nach dem Beben, das neben Hokkaido auch in den Präfekturen Aomori und Iwate deutlich zu spüren war, wurde Entwarnung gegeben: Es bestehe keine Tsunami-Gefahr.
Die Hokkaido Electric Power Company teilte mit, dass im Kernkraftwerk Tomari keine Unregelmäßigkeiten festgestellt wurden. Der Bahnbetreiber JR Hokkaido meldete, dass einige lokale Zugverbindungen vorübergehend eingestellt wurden, der Betrieb der Hochgeschwindigkeitszüge Hokkaido Shinkansen jedoch normal weiterlaufe.
JAPAN VON ERDBEBEN DER STÄRKE 7,7 ERSCHÜTTERT
Letzte Woche hatte sich in Japan ein Erdbeben der Stärke 7,7 ereignet, dessen Epizentrum vor der Küste von Sanriku lag. Nach diesem Beben war für die Präfektur Iwate sowie für Teile der Präfektur Hokkaido eine Tsunami-Warnung herausgegeben worden.
In einigen Regionen wurden Tsunami-Wellen mit einer Höhe zwischen 10 und 80 Zentimetern beobachtet. Die Behörden hatten davor gewarnt, dass es innerhalb einer Woche zu einem stärkeren „Mega-Beben“ kommen könnte.