Erdbeben der Stärke 6,3 in Pakistan

Ein Erdbeben der Stärke 6,3 hat sich mit dem Epizentrum in der afghanischen Hindukusch-Region ereignet. Die Erschütterungen waren in vielen Teilen Pakistans zu spüren, darunter auch in der Hauptstadt Islamabad.

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Das Nationale Zentrum für seismische Überwachung (NSMC) des pakistanischen Wetterdienstes gab bekannt, dass sich das Erdbeben der Stärke 6,3 mit Epizentrum in der afghanischen Hindukusch-Region um 21.13 Uhr Ortszeit ereignete und eine Tiefe von 190 Kilometern aufwies. Als Epizentrum des Bebens wurde die Hindukusch-Region in Afghanistan angegeben. Die heftigen Erschütterungen waren neben der Hauptstadt Islamabad auch in den Provinzen Punjab und Khyber Pakhtunkhwa zu spüren. Zudem zählten die Regionen Gilgit-Baltistan und Azad Kaschmir sowie Rawalpindi, Peschawar, Muzaffarabad und Skardu zu den Orten, an denen das Beben wahrgenommen wurde.

Die Katastrophenschutzbehörde der Provinz Punjab (PDMA) teilte mit, dass die Erschütterungen auch in Lahore, Mianwali, Jhang, Faisalabad, Pothohar, Sargodha und anderen Bezirken der Provinz spürbar waren. Die PDMA gab bekannt, dass es bei dem Vorfall keine Verluste an Menschenleben oder Sachschäden gegeben habe.

In den sozialen Medien geteilte Aufnahmen zeigten Menschen, die aufgrund des Erdbebens auf die Straße liefen und in Panik ihre Häuser verließen.

Tektonische Aktivität in Pakistan

Pakistan liegt am Schnittpunkt der arabischen, eurasischen und indischen tektonischen Platten. Dies führt zur Entstehung von fünf seismischen Hauptzonen innerhalb der Landesgrenzen. In den Gebieten, in denen mehrere Verwerfungslinien aufeinandertreffen, kommt es häufig zu tektonischen Aktivitäten.