Erdbeben der Stärke 7,3 in Vanuatu! Tsunami-Warnung herausgegeben!
Im südpazifischen Inselstaat Vanuatu hat sich ein Erdbeben der Stärke 7,3 ereignet. Während das Tsunami-Risiko nach dem Beben weiterhin besteht, waren die zerstörerischen Auswirkungen des Erdstoßes insbesondere in der Umgebung der Hauptstadt Port Vila deutlich zu spüren.
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Der im Südpazifik gelegene Inselstaat Vanuatu wurde von einem schweren Erdbeben der Stärke 7,3 erschüttert. Nach dem Beben, dessen zerstörerische Auswirkungen vor allem in der Hauptstadt Port Vila und Umgebung zu spüren waren, warnten die Behörden vor dem Risiko eines Tsunamis.
EPIZENTRUM LIEGT SEHR NAH AN PORT VILA
Nach Angaben des United States Geological Survey (USGS) lag das Epizentrum des Bebens etwa 30 Kilometer westlich der Hauptstadt Port Vila im Ozean. Nach dem Beben, das sich in einer Tiefe von 43 Kilometern (27 Meilen) ereignete, wurde vor der Entstehung von Tsunami-Wellen gewarnt.
BESTEHT TSUNAMI-GEFAHR?
Der USGS teilte mit, dass insbesondere die Küstenregionen nach dem Erdbeben wachsam gegenüber Tsunami-Wellen sein sollten. Obwohl bisher keine größeren Tsunami-Wellen festgestellt wurden, weisen Experten darauf hin, dass selbst kleinere Wellen in Küstengebieten eine Gefahr darstellen können.
WO LIEGT VANUATU? WARUM GAB ES EIN ERDBEBEN?
Vanuatu ist ein aus 80 Inseln bestehender Staat mit etwa 330.000 Einwohnern. Da das Land im sogenannten Pazifischen Feuerring liegt, einer Zone mit hoher seismischer und vulkanischer Aktivität, wird es häufig von Erdbeben erschüttert, was solche Naturkatastrophen zu einem erheblichen Risiko macht. Die Behörden rufen die Bevölkerung in der Region zur Vorsicht auf und fordern sie dazu auf, auf das Tsunami-Risiko vorbereitet zu sein.
GIBT ES OPFER BEI DEM ERDBEBEN?
Katie Greenwood, Regionalleiterin der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften mit Sitz in Fidschi, erklärte, dass die Schäden weit verbreitet seien, einschließlich eingestürzter Gebäude im Stadtzentrum von Port Vila und einer beschädigten Infrastruktur in den Provinzen. Sie sagte, dass Freiwillige des Roten Kreuzes bereit seien, den betroffenen Gemeinden zu helfen.
Basierend auf ersten Informationen der Einsatzkräfte vor Ort und Berichten lokaler Medien fügte sie hinzu, dass mindestens eine Person im Krankenhaus verstorben sei.