Erdbeben der Stärke 5,0 in Tibet: Hochwasseralarm ausgelöst
In der Autonomen Region Tibet an der chinesischen Grenze zu Nepal hat sich ein Erdbeben der Stärke 5,0 ereignet. Aufgrund der Gefahr eines überlaufenden Stausees wurde die Hochwasserwarnstufe 5 aktiviert.
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An der chinesischen Grenze zu Nepal kommt es zu einer Serie von Naturkatastrophen. Nachdem es gestern in der Autonomen Region Tibet zu einem Erdrutsch gekommen war, ereignete sich dort nun ein Erdbeben der Stärke 5,0.
Wie das Deutsche GeoForschungsZentrum (GFZ) mitteilte, ereignete sich das Beben im Norden Tibets in einer Tiefe von 10 Kilometern.
Die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, dass aufgrund der Gefahr eines überlaufenden Stausees die Hochwasserwarnstufe 5 aktiviert wurde.
Laut Xinhua hat das chinesische Ministerium für Wasserressourcen die lokalen Behörden angewiesen, den Stausee sowie die Niederschläge genau zu überwachen. Das chinesische Erdbebennetzwerk hatte bereits gestern ein Beben der Stärke 4,7 in der Region Nagqu in Tibet gemeldet.
In Nepal wurden bisher 389 Todesfälle bestätigt
Im an Tibet angrenzenden Nepal kam es gestern zu einer Flutkatastrophe, nachdem ein Gletscherabbruch im Himalaya zu einer Sturzflut geführt hatte, die den Fluss Bhotekoshi erreichte. Die nepalesische Polizei meldete bisher 389 Todesopfer durch die Überschwemmungen. Die nepalesische Behörde für Katastrophenrisikominderung und -management gab zudem bekannt, dass insgesamt 910 Personen als vermisst gelten.